Die vier Fragen (hebräisch: „Ma Nischtana“) werden traditionell am Sederabend zu Pessach gestellt, meist vom jüngsten Kind am Tisch. Sie lauten auf Deutsch: 1. **Warum essen wir... [mehr]
Du hast recht: Die Aussage, dass Jesus der „Sohn Gottes“ sei, ist ein zentraler Bestandteil des christlichen Glaubens, wird aber im Judentum und im Islam abgelehnt. **Judentum:** Im Judentum wird Jesus nicht als Messias oder Sohn Gottes anerkannt. Die jüdische Theologie betont die Einzigkeit Gottes (Monotheismus) und lehnt jede Vorstellung einer göttlichen Inkarnation oder Trinität ab. Jesus wird, wenn überhaupt, als jüdischer Prediger oder Lehrer gesehen, aber nicht als göttliche Figur. **Islam:** Im Islam gilt Jesus (arabisch: Isa) als einer der wichtigsten Propheten, aber nicht als Sohn Gottes. Der Koran betont ausdrücklich, dass Gott keinen Sohn hat (z.B. Sure 112:3: „Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt“). Jesus wird als Mensch und Gesandter Gottes verehrt, aber nicht als göttlich. **Christentum:** Im Christentum ist die Aussage „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“ (z.B. Matthäus 3,17) ein zentrales Glaubensbekenntnis. Christen glauben, dass Jesus der Sohn Gottes und Teil der Dreifaltigkeit ist. **Fazit:** Die Vorstellung von Jesus als Sohn Gottes ist also ein wesentlicher Unterschied zwischen Christentum auf der einen und Judentum sowie Islam auf der anderen Seite. Weitere Informationen zu den jeweiligen Religionen findest du z.B. auf [Judentum.de](https://www.judentum.de/), [islam.de](https://www.islam.de/) und [evangelisch.de](https://www.evangelisch.de/).
Die vier Fragen (hebräisch: „Ma Nischtana“) werden traditionell am Sederabend zu Pessach gestellt, meist vom jüngsten Kind am Tisch. Sie lauten auf Deutsch: 1. **Warum essen wir... [mehr]
An Pessach (auch Passah oder Pesach genannt), einem der wichtigsten jüdischen Feste, gibt es zahlreiche Bräuche und Traditionen. Hier sind die wichtigsten: 1. **Sederabend**: Am ersten (und... [mehr]
Pessach (auch Passah oder Pesach) ist eines der wichtigsten jüdischen Feste und erinnert an den Auszug der Israeliten aus der ägyptischen Sklaverei. Es gibt zahlreiche Traditionen, die w&aum... [mehr]
Im Judentum gilt Selbstmord grundsätzlich als verboten und wird als schwere Sünde betrachtet. Das Leben wird als ein Geschenk Gottes angesehen, über das der Mensch nicht eigenmächt... [mehr]
Das Judentum entstand historisch vor dem Christentum. Das Judentum entwickelte sich über viele Jahrhunderte im antiken Israel und Juda und ist eine der ältesten monotheistischen Religionen d... [mehr]
Im Judentum hat das Thema Rache eine differenzierte Bedeutung. Grundsätzlich wird persönliche Rache im jüdischen Denken eher abgelehnt. In der Tora, insbesondere im Buch Levitikus (3. M... [mehr]
Das Küssen der Fingerspitzen und das Berühren des Türrahmens beim Verlassen oder Betreten eines Hauses ist ein jüdischer Brauch, der mit der sogenannten „Mesusa“ (hebr&... [mehr]
Die Aussage, dass Jesus sein Blut in das himmlische Allerheiligste brachte, findet sich im Hebräerbrief vor allem in **Hebräer 9,11-12**: > „Christus aber ist gekommen als ein Hohe... [mehr]
Nach christlicher Lehre, insbesondere im traditionellen Verständnis der meisten Kirchen, wird durch den Tod und die Auferstehung Jesu Christi die Möglichkeit zur Befreiung von der Erbsü... [mehr]
Die Aussage Jesu am Kreuz „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Markus 15,34; Matthäus 27,46) ist ein zentrales Thema der christlichen Theologie und wird oft im Zusam... [mehr]