Im Judentum gilt Selbstmord grundsätzlich als verboten und wird als schwere Sünde betrachtet. Das Leben wird als ein Geschenk Gottes angesehen, über das der Mensch nicht eigenmächt... [mehr]
Im Judentum hat das Thema Rache eine differenzierte Bedeutung. Grundsätzlich wird persönliche Rache im jüdischen Denken eher abgelehnt. In der Tora, insbesondere im Buch Levitikus (3. Mose 19,18), steht: „Du sollst dich nicht rächen und den Kindern deines Volkes nichts nachtragen, sondern du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Dieses Gebot betont, dass Vergeltung auf persönlicher Ebene nicht angestrebt werden soll. Allerdings gibt es in der Hebräischen Bibel (Tanach) auch Passagen, in denen Rache als göttliche Vergeltung beschrieben wird, etwa wenn Gott für Gerechtigkeit sorgt oder das Volk Israel gegen Feinde verteidigt. Hier wird Rache jedoch nicht als menschliche, sondern als göttliche Handlung verstanden („Die Rache ist mein, ich will vergelten, spricht der Herr“ – 5. Mose 32,35). Im rabbinischen Judentum und in der jüdischen Ethik wird betont, dass Menschen sich nicht selbst rächen sollen, sondern auf Gerechtigkeit und Versöhnung setzen sollen. Die Rabbiner sehen Rache als destruktiv und als Hindernis für den sozialen Frieden. Zusammengefasst: Rache hat im Judentum keine positive Bedeutung als menschliches Handeln. Stattdessen wird Vergebung, Gerechtigkeit und Versöhnung betont, während Rache als göttliches Vorrecht verstanden wird.
Im Judentum gilt Selbstmord grundsätzlich als verboten und wird als schwere Sünde betrachtet. Das Leben wird als ein Geschenk Gottes angesehen, über das der Mensch nicht eigenmächt... [mehr]
Das Judentum entstand historisch vor dem Christentum. Das Judentum entwickelte sich über viele Jahrhunderte im antiken Israel und Juda und ist eine der ältesten monotheistischen Religionen d... [mehr]
Das Küssen der Fingerspitzen und das Berühren des Türrahmens beim Verlassen oder Betreten eines Hauses ist ein jüdischer Brauch, der mit der sogenannten „Mesusa“ (hebr&... [mehr]
Geistliche Imperative sind verbindliche Aufforderungen oder Gebote, die sich aus religiösen oder spirituellen Überzeugungen ableiten. Sie fordern zu bestimmten Handlungen, Haltungen oder Ver... [mehr]
Die Makkabäer sind eine bedeutende Gruppe in der jüdischen Geschichte, die vor allem im Zusammenhang mit dem sogenannten Makkabäeraufstand (ca. 167–160 v. Chr.) gegen die Seleukid... [mehr]
Du hast recht: Die Aussage, dass Jesus der „Sohn Gottes“ sei, ist ein zentraler Bestandteil des christlichen Glaubens, wird aber im Judentum und im Islam abgelehnt. **Judentum:** Im Jud... [mehr]
Im Judentum gilt das Schwein als „unrein“ (hebräisch: טָמֵא, tame). Das Verbot, Schweinefleisch zu essen, ist in der Tora (3. Mose 11,7 und 5. Mose 14,8) klar geregelt. Dort steht jed... [mehr]
Im Judentum gelten Schweine als unreine Tiere. Nach den Speisegesetzen der Tora (Kaschrut), insbesondere im 3. Buch Mose (Levitikus 11,7) und 5. Buch Mose (Deuteronomium 14,8), ist das Schwein zwar ei... [mehr]