Im Judentum gelten Schweine als unreine Tiere. Nach den Speisegesetzen der Tora (Kaschrut), insbesondere im 3. Buch Mose (Levitikus 11,7) und 5. Buch Mose (Deuteronomium 14,8), ist das Schwein zwar ei... [mehr]
Im Judentum gilt das Schwein als „unrein“ (hebräisch: טָמֵא, tame). Das Verbot, Schweinefleisch zu essen, ist in der Tora (3. Mose 11,7 und 5. Mose 14,8) klar geregelt. Dort steht jedoch nichts darüber, dass das bloße Anfassen eines Schweins verboten wäre. Das Anfassen eines lebenden oder toten Schweins ist nach jüdischem Religionsgesetz (Halacha) grundsätzlich nicht verboten. Es gibt allerdings Vorschriften zur rituellen Reinheit, die sich vor allem auf den Tempeldienst beziehen und heute im Alltag kaum noch eine Rolle spielen. Das Hauptverbot bezieht sich auf den Verzehr von Schweinefleisch, nicht auf den Kontakt. Viele gläubige Juden vermeiden dennoch aus Respekt vor den religiösen Vorschriften und aus kultureller Tradition den Kontakt mit Schweinen, aber es ist kein ausdrückliches religiöses Verbot.
Im Judentum gelten Schweine als unreine Tiere. Nach den Speisegesetzen der Tora (Kaschrut), insbesondere im 3. Buch Mose (Levitikus 11,7) und 5. Buch Mose (Deuteronomium 14,8), ist das Schwein zwar ei... [mehr]
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