Im Judentum gilt das Schwein als „unrein“ (hebräisch: טָמֵא, tame). Das Verbot, Schweinefleisch zu essen, ist in der Tora (3. Mose 11,7 und 5. Mose 14,8) klar geregelt. Dort steht jed... [mehr]
Im Judentum gelten Schweine als unreine Tiere. Nach den Speisegesetzen der Tora (Kaschrut), insbesondere im 3. Buch Mose (Levitikus 11,7) und 5. Buch Mose (Deuteronomium 14,8), ist das Schwein zwar ein Paarhufer, aber es wiederkäut nicht. Nur Tiere, die beide Merkmale erfüllen, dürfen gegessen werden. Deshalb ist der Verzehr von Schweinefleisch für Juden verboten. Das Schwein hat im Judentum eine besondere symbolische Bedeutung als Inbegriff des Unreinen. In der jüdischen Geschichte wurde das Schwein oft als Symbol für Abgrenzung von anderen Kulturen verwendet, da Schweinefleisch in vielen anderen Kulturen ein Grundnahrungsmittel ist. Das Verbot ist für viele Juden bis heute ein wichtiger Bestandteil der religiösen Identität. Weitere Informationen findest du z.B. hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Kaschrut
Im Judentum gilt das Schwein als „unrein“ (hebräisch: טָמֵא, tame). Das Verbot, Schweinefleisch zu essen, ist in der Tora (3. Mose 11,7 und 5. Mose 14,8) klar geregelt. Dort steht jed... [mehr]
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Das Ritual, auf das du dich beziehst, heißt **Kapparot** (auch Kaparot oder Kapores geschrieben). Es handelt sich um einen Brauch, der traditionell vor Jom Kippur, dem Versöhnungstag, prakt... [mehr]