Wie wird Achtsamkeit in vielen spirituellen Traditionen definiert?

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In vielen spirituellen Traditionen wird Achtsamkeit als ein bewusstes, nicht wertendes Gewahrsein des gegenwärtigen Moments verstanden. Sie bedeutet, mit voller Aufmerksamkeit bei dem zu sein, was gerade geschieht – sei es ein Gedanke, ein Gefühl, eine Körperempfindung oder eine äußere Erfahrung – ohne diese zu bewerten oder verändern zu wollen. Im Buddhismus etwa ist Achtsamkeit (Pali: sati) ein zentrales Element des Achtfachen Pfades und wird als die Fähigkeit beschrieben, die eigenen Gedanken, Gefühle und Handlungen klar und offen wahrzunehmen. Auch in anderen Traditionen wie dem Hinduismus, Taoismus oder in christlicher Mystik gibt es ähnliche Konzepte, bei denen es darum geht, im Hier und Jetzt präsent zu sein und die eigene Wahrnehmung zu schulen. Zusammengefasst: Achtsamkeit ist das bewusste, urteilsfreie Wahrnehmen des gegenwärtigen Augenblicks.

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