Wie sollen Vergewaltigungen in der Schweiz gerichtlich behandelt werden?

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In der Schweiz werden Vergewaltigungen als schwere Straftaten behandelt und sind im Strafgesetzbuch (StGB) unter Artikel 190 geregelt. Die rechtliche Behandlung umfasst mehrere Schritte: 1. **Anzeige und Ermittlungen**: Das Opfer oder eine andere Person kann die Tat bei der Polizei anzeigen. Die Polizei leitet dann Ermittlungen ein, sammelt Beweise und befragt Zeugen. 2. **Strafverfahren**: Wenn genügend Beweise vorliegen, wird ein Strafverfahren eingeleitet. Der Staatsanwalt erhebt Anklage und das Verfahren wird vor Gericht gebracht. 3. **Gerichtsverhandlung**: Während der Verhandlung werden Beweise präsentiert, Zeugen und Sachverständige angehört und das Opfer sowie der Angeklagte befragt. Beide Seiten haben das Recht auf rechtliches Gehör und Verteidigung. 4. **Urteil**: Das Gericht entscheidet auf Basis der vorgelegten Beweise und Aussagen über die Schuld oder Unschuld des Angeklagten. Bei einer Verurteilung wird eine Strafe festgelegt, die je nach Schwere der Tat variieren kann. Vergewaltigung kann mit Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren oder mehr geahndet werden. 5. **Opferschutz**: Während des gesamten Verfahrens wird besonderer Wert auf den Schutz und die Unterstützung des Opfers gelegt. Es gibt spezielle Beratungsstellen und rechtliche Unterstützung für Opfer von Sexualdelikten. Weitere Informationen findest du im Schweizer Strafgesetzbuch: [Schweizerisches Strafgesetzbuch (StGB)](https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19370083/index.html).

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