Sexuelle Fantasien, auch in Bezug auf Autoritätspersonen wie Psychotherapeut:innen, sind nicht ungewöhnlich und können verschiedene Ursachen haben. In der Psychotherapie spricht man dab... [mehr]
Die Verhaltenstherapie hat sich im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelt und basiert auf den Prinzipien des Lernens und der Verhaltensänderung. Hier sind einige wichtige Meilensteine in ihrer Entwicklung: 1. **Klassische Konditionierung (Pawlow, 1920er Jahre)**: Iwan Pawlow entdeckte, dass Hunde auf einen neutralen Reiz (z.B. Glocke) konditioniert werden können, um eine automatische Reaktion (z.B. Speichelfluss) zu zeigen, wenn dieser Reiz wiederholt mit einem unbedingten Reiz (z.B. Futter) gepaart wird. 2. **Operante Konditionierung (Skinner, 1930er-1950er Jahre)**: B.F. Skinner entwickelte die Theorie der operanten Konditionierung, die besagt, dass Verhalten durch Verstärkung (Belohnung) oder Bestrafung beeinflusst wird. Dies legte den Grundstein für viele verhaltenstherapeutische Techniken. 3. **Kognitive Wende (1960er Jahre)**: Albert Ellis und Aaron T. Beck integrierten kognitive Ansätze in die Verhaltenstherapie. Ellis entwickelte die Rational-Emotive Verhaltenstherapie (REVT), während Beck die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) begründete. Beide Ansätze betonen die Rolle von Gedanken und Überzeugungen bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Verhaltensproblemen. 4. **Dritte Welle der Verhaltenstherapie (1990er Jahre bis heute)**: Diese Phase umfasst Ansätze wie die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT), die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) und die Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie (MBCT). Diese Ansätze integrieren Achtsamkeit und Akzeptanzstrategien in die traditionelle Verhaltenstherapie. Die Verhaltenstherapie hat sich somit von einfachen Konditionierungstechniken zu einem umfassenden Ansatz entwickelt, der kognitive, emotionale und verhaltensbezogene Aspekte integriert.
Sexuelle Fantasien, auch in Bezug auf Autoritätspersonen wie Psychotherapeut:innen, sind nicht ungewöhnlich und können verschiedene Ursachen haben. In der Psychotherapie spricht man dab... [mehr]
Die Tiefenpsychologie, zu der unter anderem die Psychoanalyse nach Freud sowie die Analytische Psychologie nach Jung zählen, hat in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung im Vergleich zu anderen ps... [mehr]
Der zentrale Gedanke von Anna Freud in Bezug auf Kinder war, dass Kinder keine "kleinen Erwachsenen" sind, sondern sich in einem eigenen, entwicklungsabhängigen psychischen Zustand befi... [mehr]
Beim Skills-Training in der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) werden Fertigkeiten vermittelt, die Menschen dabei unterstützen, besser mit starken Emotionen, zwischenmenschlichen Problemen u... [mehr]
Die sozial/emotionale Entwicklung beschreibt, wie Menschen im Laufe ihres Lebens lernen, Gefühle zu erkennen, zu verstehen und zu regulieren sowie Beziehungen zu anderen aufzubauen und zu gestalt... [mehr]
Das Vordringen ins Unbewusste ist ein zentrales Thema in Psychologie und Selbsterfahrung. Das Unbewusste umfasst Gedanken, Gefühle, Erinnerungen und Motive, die deinem bewussten Erleben nicht dir... [mehr]
Es gibt keine exakten Zahlen dazu, wie vielen Menschen vor Beginn einer Psychotherapie die Angst als zentrales Thema oder Gegenstand ihrer Probleme bewusst ist. Studien und Erfahrungsberichte zeigen j... [mehr]
Die Theorie der psychosozialen Entwicklung nach Erik Erikson beschreibt die Entwicklung der Persönlichkeit eines Menschen in acht aufeinanderfolgenden Lebensphasen, die sich vom Säuglingsalt... [mehr]
Sigmund Freud geht in seiner Theorie der psychosexuellen Entwicklung davon aus, dass die Persönlichkeit eines Menschen maßgeblich durch die kindliche Sexualität und deren Entwicklung i... [mehr]
Es ist durchaus normal, dass Jugendliche in der Pubertät ihre Sexualität auf verschiedene Weise entdecken und ausdrücken. Das Schreiben von erotischen oder erregenden Geschichten kann e... [mehr]