Die Frage, ob die Ausdehnung des Raumes nach dem Urknall eine Illusion sein könnte, weil "Raum" selbst relativ ist, berührt zentrale Konzepte der Kosmologie und der Relativitä... [mehr]
Die Hypothese, dass der gesamte „Raum“ seit dem Urknall „genauso groß“ sei, ist nur dann widerspruchsfrei, wenn man „Raum“ tatsächlich als rein relative Messgröße definiert und dabei auf absolute Maßstäbe verzichtet. In der modernen Kosmologie wird Raum typischerweise durch Abstände zwischen Objekten (z. B. Galaxien) gemessen, und diese Abstände verändern sich im Laufe der Zeit durch die Expansion des Universums. Die „Größe“ des Raums ist also abhängig von der gewählten Messmethode und dem verwendeten Maßstab. **Wenn „Raum“ als relative Messgröße definiert wird:** - Dann ist die Größe des Raums immer nur im Verhältnis zu etwas anderem sinnvoll anzugeben (z. B. „so und so viele Lichtjahre zwischen Galaxien“). - Wenn sich alle Maßstäbe (z. B. Längenmaßstäbe, Atomabstände) proportional mit dem Universum ausdehnen würden, könnte man argumentieren, dass der „Raum“ relativ gesehen immer gleich groß bleibt, weil sich alle relativen Abstände nicht ändern. - In diesem Sinne ist die Hypothese widerspruchsfrei, weil es keine absolute Größe gibt, an der man eine Veränderung festmachen könnte. **In der physikalischen Realität:** - Die Expansion des Universums wird durch die Zunahme der Abstände zwischen weit entfernten Galaxien gemessen, während lokale Maßstäbe (z. B. Atome, Sonnensysteme) durch andere Kräfte zusammengehalten werden und sich nicht mit ausdehnen. - Deshalb ist in der Standardkosmologie der „Raum“ nicht absolut, aber die Abstände zwischen weit entfernten Objekten wachsen mit der Zeit. **Fazit:** Wenn du „Raum“ ausschließlich als relative Messgröße definierst und auf absolute Maßstäbe verzichtest, ist die Hypothese, dass der Raum „genauso groß“ bleibt, widerspruchsfrei. Sie ist aber nicht die Sichtweise der Standardkosmologie, in der die Expansion des Universums durch die Veränderung von Abständen zwischen Objekten mit festen lokalen Maßstäben beschrieben wird. Weitere Informationen zur Expansion des Universums findest du z. B. bei [Max-Planck-Gesellschaft](https://www.mpg.de/expansion-des-universums).
Die Frage, ob die Ausdehnung des Raumes nach dem Urknall eine Illusion sein könnte, weil "Raum" selbst relativ ist, berührt zentrale Konzepte der Kosmologie und der Relativitä... [mehr]
Um die Temperaturerhöhung in einem Raum durch eine bestimmte Heizleistung zu berechnen, kannst du wie folgt vorgehen: **Gegeben:** - Raumvolumen \( V = 30\,\text{m}^3 \) - Heizleistung \( P = 90... [mehr]
Um die Aufschlagenergie einer Bleikugel mit 0,5 Gramm (0,0005 kg) bei 99,999999 % der Lichtgeschwindigkeit zu berechnen, muss die relativistische Energieformel verwendet werden, da bei solchen Geschwi... [mehr]
Nach dem Urknall war das Universum extrem heiß und dicht, sodass Energie in Form von Photonen (Lichtteilchen) vorlag. Nach der berühmten Formel von Albert Einstein, \(E = mc^2\), kann Energ... [mehr]
Beim Urknall, also dem Beginn unseres Universums vor etwa 13,8 Milliarden Jahren, waren Energie, Materie und die fundamentalen Kräfte (Wechselwirkungen) eng miteinander verbunden. In den ersten S... [mehr]
Deine Frage spielt auf die Begriffe „Relativität“, „relativiert“ und „real“ an und stellt sie in einen Zusammenhang. In der Physik beschreibt die Relativit&aum... [mehr]
Nein, wenn du in Richtung des Urknalls reist, reist du nicht in die „zukünftige Zukunft“ des Universums, sondern in seine Vergangenheit. Der Urknall markiert den Anfangspunkt von Rau... [mehr]
Der Energieerhaltungssatz besagt, dass Energie in einem abgeschlossenen System weder erzeugt noch vernichtet, sondern nur von einer Form in eine andere umgewandelt werden kann. Die Gesamtenergie bleib... [mehr]
Das Zwillingsparadoxon ist ein Gedankenexperiment aus der speziellen Relativitätstheorie. Es besagt, dass ein Zwilling, der mit nahezu Lichtgeschwindigkeit (z. B. 0,95 c) ins All reist und zur&uu... [mehr]
Wenn du ein Modell verwendest, in dem die Zeit logarithmiert wird (also z. B. \( t' = \log(t) \)), dann verschiebt sich der Zeitpunkt \( t = 0 \) (der Urknall) im neuen Zeitmaßstab tats&aum... [mehr]