Die Frage, ob Gott sich mit irdischer Vernunft erklären oder beweisen ließe und ob er dann noch Gott wäre, berührt einenen Punkt der Theologie und Philosophie. Viele Denker argume... [mehr]
Bei Hegel baut die Vernunft auf dem Verstand auf, indem sie die Begrenzungen des Verstandes überwindet und zu einer höheren Synthese führt. Ein Beispiel dafür ist Hegels Dialektik, insbesondere im Kontext der Entwicklung des Bewusstseins. 1. **Verstand (These)**: Der Verstand arbeitet analytisch und trennt die Welt in feste Kategorien und Begriffe. Er erkennt Unterschiede und Gegensätze, aber bleibt oft in diesen fixierten Unterscheidungen gefangen. Zum Beispiel könnte der Verstand die Begriffe "Sein" und "Nichts" als völlig getrennte und gegensätzliche Konzepte betrachten. 2. **Vernunft (Antithese und Synthese)**: Die Vernunft hingegen erkennt, dass diese Gegensätze in einer dynamischen Beziehung zueinander stehen und sich gegenseitig bedingen. Sie geht über die starren Kategorien des Verstandes hinaus und sieht die Einheit in der Vielfalt. In Hegels Dialektik führt dies zur Synthese, wo "Sein" und "Nichts" in der Kategorie des "Werden" aufgehoben werden. Das Werden ist die Bewegung und Einheit von Sein und Nichts, die der Verstand nicht erfassen kann, aber die Vernunft begreift. Durch diesen Prozess zeigt Hegel, dass die Vernunft die Begrenzungen des Verstandes überwindet und zu einer tieferen, umfassenderen Erkenntnis führt.
Die Frage, ob Gott sich mit irdischer Vernunft erklären oder beweisen ließe und ob er dann noch Gott wäre, berührt einenen Punkt der Theologie und Philosophie. Viele Denker argume... [mehr]
Deine Überlegung spricht einen zentralen Punkt der Religionsphilosophie an: Viele Religionen bieten Antworten auf Fragen, die über das rein Rational-Erklärbare hinausgehen – etwa... [mehr]
Viele Menschen wenden sich Religionen und dem Glauben an Gott zu, weil sie Antworten auf Fragen suchen, die über das hinausgehen, was mit menschlicher Vernunft, Wissenschaft oder alltägliche... [mehr]
Im Werk „Kritik der reinen Vernunft“ untersucht Immanuel Kant die Möglichkeiten, Grenzen und Bedingungen menschlicher Erkenntnis. Mit „Kritik“ meint Kant keine bloße... [mehr]
David Hume und Immanuel Kant vertreten grundlegend unterschiedliche Ansichten über die Rolle der Vernunft in moralischen Urteilen: **Hume:** Hume sieht die Vernunft als untergeordnet in morali... [mehr]
Nach David Humes Moraltheorie kommt der Vernunft (reason) eine begrenzte, aber wichtige Rolle zu. Hume unterscheidet klar zwischen Vernunft und Gefühl (sentiment) und betont, dass moralische Urte... [mehr]
Die Ansichten von David Hume und Immanuel Kant über die Rolle der Vernunft in moralischen Urteilen unterscheiden sich grundlegend, weisen aber auch einige Gemeinsamkeiten auf. **Unterschiede:**... [mehr]
Nach David Humes Moraltheorie steht der unparteiische Standpunkt bei moralischen Urteilen **nicht** im Zusammenhang mit der Vernunft im Sinne einer rein rationalen Erkenntnis. Hume argumentiert, dass... [mehr]
Nach David Humes Moraltheorie ist die Vernunft den Menschen **nicht** im Sinne einer angeborenen, moralisch leitenden Instanz gegeben. Hume unterscheidet klar zwischen Vernunft (reason) und Gefüh... [mehr]
Für David Hume ist die Vernunft („reason“) in seiner Moralphilosophie ein begrenzt wirksames Erkenntnisvermögen. Hume unterscheidet klar zwischen Vernunft und Gefühl (&bdquo... [mehr]