Sind die obersten Spitzen der Sternmiere (Stellaria holostea) auch im Winter essbar und wann ist die beste Erntezeit für die Küche?

Antwort

Die obersten Spitzen der Sternmiere (Stellaria holostea) sind grundsätzlich essbar, allerdings ist die beste Zeit für die Ernte das Frühjahr bis zum Frühsommer, wenn die Pflanze frisch austreibt und die Triebe besonders zart sind. In dieser Zeit sind die Blätter und Triebspitzen am aromatischsten und am wenigsten faserig. Im Winter zieht sich die Sternmiere meist zurück, das Wachstum verlangsamt sich stark und die verbliebenen Pflanzenteile können zäher und weniger schmackhaft sein. Zudem ist die Gefahr von Frostschäden oder Pilzbefall höher. Die obersten Spitzen sind zwar auch im Winter nicht giftig, aber sie sind dann meist nicht mehr so zart und kulinarisch weniger attraktiv. **Fazit:** Die beste Erntezeit für kulinarische Zwecke ist das Frühjahr bis zum Frühsommer, wenn die Triebe jung und zart sind. Im Winter ist die Sternmiere zwar nicht giftig, aber weniger schmackhaft und zart.

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