Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Eine filiforme Stenose, die eine enge Stelle in einem Blutgefäß oder einem Hohlorgan beschreibt, kann auf verschiedene Weisen behandelt werden, abhängig von der Schwere der Stenose und dem betroffenen Bereich. Zu den gängigen Behandlungsmethoden gehören: 1. **Medikamentöse Therapie**: In einigen Fällen können Medikamente eingesetzt werden, um die Symptome zu lindern oder das Fortschreiten der Stenose zu verlangsamen. 2. **Endovaskuläre Verfahren**: Hierbei handelt es sich um minimalinvasive Techniken wie die Angioplastie, bei der ein Ballon in das betroffene Gefäß eingeführt und aufgeblasen wird, um die Stenose zu erweitern. Oft wird ein Stent eingesetzt, um das Gefäß offen zu halten. 3. **Chirurgische Intervention**: In schwereren Fällen kann eine Operation erforderlich sein, um die Stenose zu beseitigen oder das betroffene Segment zu entfernen und durch ein Transplantat zu ersetzen. 4. **Überwachung**: Bei asymptomatischen Patienten kann eine regelmäßige Überwachung ausreichend sein, um sicherzustellen, dass sich die Stenose nicht verschlechtert. Die Wahl der Behandlung hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der genauen Lokalisation der Stenose, der zugrunde liegenden Ursache und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten. Es ist wichtig, die Optionen mit einem Facharzt zu besprechen.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Die Chemotherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung beim Dickdarmkarzinom (Kolonkarzinom), insbesondere in bestimmten Stadien der Erkrankung. Sie wird meist ergänzend zur Operation ein... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
Im Mittelalter war das medizinische Wissen über Infektionskrankheiten wie Windpocken (Varizellen) sehr begrenzt. Die Krankheit selbst wurde oft nicht klar von anderen pockenähnlichen Erkrank... [mehr]