Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Die vestibuläre Rehabilitationstherapie (VRT) ist eine spezialisierte Form der Physiotherapie, die darauf abzielt, Schwindel und Gleichgewichtsstörungen zu behandeln, die durch Probleme im vestibulären System (dem Gleichgewichtssystem des Innenohrs) verursacht werden. Hier sind die Hauptkomponenten der VRT: 1. **Gleichgewichtsübungen**: Diese Übungen helfen, das Gleichgewicht zu verbessern und die Stabilität zu erhöhen. Sie können das Stehen auf einem Bein, das Gehen auf einer Linie oder das Balancieren auf instabilen Oberflächen umfassen. 2. **Blickstabilisationsübungen**: Diese Übungen zielen darauf ab, die Fähigkeit zu verbessern, den Blick auf ein festes Objekt zu richten, während sich der Kopf bewegt. Ein Beispiel ist das Fixieren eines Punktes an der Wand, während der Kopf hin und her bewegt wird. 3. **Habituationstraining**: Diese Übungen sind darauf ausgelegt, die Empfindlichkeit gegenüber Bewegungen zu verringern, die Schwindel auslösen. Dies kann durch wiederholte Exposition gegenüber bestimmten Bewegungen oder Positionen erreicht werden, die Schwindel verursachen. 4. **Gangtraining**: Übungen, die das Gehen in verschiedenen Umgebungen und unter verschiedenen Bedingungen (z.B. auf unebenem Boden, in der Dunkelheit) verbessern sollen. 5. **Körperhaltungstraining**: Übungen zur Verbesserung der Körperhaltung und zur Stärkung der Rumpfmuskulatur, um die allgemeine Stabilität zu erhöhen. Die spezifischen Übungen und das Programm werden individuell auf die Bedürfnisse und den Zustand des Patienten abgestimmt. Ein erfahrener Physiotherapeut oder ein Spezialist für vestibuläre Rehabilitation führt die Therapie durch und überwacht den Fortschritt.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
Nicht-invasive Neuromodulation bezeichnet medizinische Verfahren, bei denen die Aktivität des Nervensystems gezielt beeinflusst wird, ohne dass dabei chirurgische Eingriffe oder Implantate notwen... [mehr]