Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Nicht-invasive Neuromodulation bezeichnet medizinische Verfahren, bei denen die Aktivität des Nervensystems gezielt beeinflusst wird, ohne dass dabei chirurgische Eingriffe oder Implantate notwendig sind. Ziel ist es, bestimmte neurologische oder psychiatrische Erkrankungen zu behandeln oder Symptome zu lindern. Zu den wichtigsten Methoden der nicht-invasiven Neuromodulation zählen: - **Transkranielle Magnetstimulation (TMS):** Hierbei werden mittels Magnetfeldern elektrische Ströme im Gehirn erzeugt, um gezielt Hirnareale zu stimulieren. TMS wird beispielsweise bei Depressionen eingesetzt. - **Transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS):** Schwache elektrische Ströme werden über Elektroden auf der Kopfhaut verabreicht, um die Erregbarkeit von Nervenzellen zu modulieren. - **Vagusnerv-Stimulation (nicht-invasiv):** Der Vagusnerv wird durch äußere Reize, etwa am Ohr, stimuliert, was Einfluss auf verschiedene Körperfunktionen haben kann. - **Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS):** Elektrische Impulse werden über die Haut an Nerven weitergeleitet, meist zur Schmerztherapie. Diese Verfahren sind in der Regel schmerzfrei, risikoarm und können ambulant durchgeführt werden. Sie werden vor allem bei Depressionen, chronischen Schmerzen, Migräne, Epilepsie und anderen neurologischen oder psychiatrischen Erkrankungen eingesetzt.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
Die Therapie der Niereninsuffizienz (Nierenschwäche) hängt von der Ursache, dem Stadium und dem Verlauf der Erkrankung ab. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen akuter und chronische... [mehr]