Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Die Therapie der Niereninsuffizienz (Nierenschwäche) hängt von der Ursache, dem Stadium und dem Verlauf der Erkrankung ab. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen akuter und chronischer Niereninsuffizienz: **1. Akute Niereninsuffizienz:** - Behandlung der auslösenden Ursache (z.B. Infektionen, Blutdruckabfall, Medikamente absetzen) - Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt ausgleichen - Überwachung und ggf. Korrektur von Blutsalzen (z.B. Kalium) - Dialyse, falls die Nierenfunktion stark eingeschränkt ist oder Komplikationen auftreten **2. Chronische Niereninsuffizienz:** - Behandlung der Grunderkrankung (z.B. Diabetes, Bluthochdruck) - Blutdruckkontrolle (meist mit ACE-Hemmern oder AT1-Blockern) - Diätetische Maßnahmen (z.B. eiweißarme, salzarme Ernährung) - Kontrolle und Behandlung von Begleiterkrankungen (z.B. Anämie, Knochenerkrankungen) - Vermeidung nierenschädigender Medikamente - Regelmäßige Überwachung der Nierenfunktion und Laborwerte - Bei fortgeschrittener Niereninsuffizienz: Vorbereitung auf Nierenersatzverfahren (Dialyse oder Nierentransplantation) **Weitere Informationen:** - [Deutsche Nierenstiftung](https://www.nierenstiftung.de/) - [Deutsche Gesellschaft für Nephrologie](https://www.dgfn.eu/) Die Therapie sollte immer individuell und in enger Abstimmung mit einem Nephrologen erfolgen.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Die Chemotherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung beim Dickdarmkarzinom (Kolonkarzinom), insbesondere in bestimmten Stadien der Erkrankung. Sie wird meist ergänzend zur Operation ein... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
Im Mittelalter war das medizinische Wissen über Infektionskrankheiten wie Windpocken (Varizellen) sehr begrenzt. Die Krankheit selbst wurde oft nicht klar von anderen pockenähnlichen Erkrank... [mehr]