Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Bei einer Vergiftung mit Betablockern kommt es zu einer Blockade der Beta-Adrenozeptoren, was zu einer Vielzahl von Symptomen kann, darunter Bradykardie (verlangsamter Herzschlag), Hypotonie (niedriger Blutdruck), Atemnot und in schweren Fällen zu einem kardiogenen Schock. Die Symptome resultieren aus der verminderten Herzfrequenz und der verringerten Kontraktionskraft des Herzens. Die genannten Substanzen können in einer solchen Situation helfen: 1. **Orciprenalin**: Dies ist ein nicht-selektiver Beta-Agonist, der die Beta-Adrenozeptoren stimuliert. Es kann helfen, die Herzfrequenz zu erhöhen und die Bronchodilatation zu fördern, was die Atemnot lindern kann. 2. **Dopamin**: In niedrigen Dosen wirkt Dopamin vor allem auf die dopaminergen Rezeptoren und kann die Nierenperfusion verbessern. In höheren Dosen hat es eine Beta-Agonisten-Wirkung, die die Herzfrequenz und die Kontraktionskraft des Herzens steigern kann. 3. **Adrenalin**: Adrenalin ist ein starker Beta- und Alpha-Agonist. Es kann die Herzfrequenz erhöhen, die Kontraktionskraft des Herzens steigern und die Blutgefäße verengen, was den Blutdruck erhöht. Dies ist besonders wichtig bei schwerer Hypotonie. 4. **Glukagon**: Glukagon hat eine positive inotrope Wirkung auf das Herz und kann die Herzfrequenz erhöhen, indem es die intrazellulären Calciumspiegel erhöht. Es wird oft verwendet, wenn andere Behandlungen nicht ausreichend sind, insbesondere bei Betablocker-Überdosierungen. Insgesamt zielen diese Medikamente darauf ab, die durch die Betablocker-Vergiftung verursachten kardiovaskulären Effekte zu überwinden und die Herzfunktion zu stabilisieren.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Eine Abschwächung der Wirkung von Lercanidipin durch Betablocker ist in der Regel nicht zu erwarten. Im Gegenteil: Lercanidipin ist ein Calciumkanalblocker vom Dihydropyridin-Typ, der gefä&s... [mehr]
Die Frage, ob **Diltiazem Ethypharm 90 mg** besser ist als ein **Betablocker** bei gleichzeitiger Gabe von **Spiriva** (Wirkstoff: Tiotropium), lässt sich nicht pauschal beantworten, da dies von... [mehr]
Die Chemotherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung beim Dickdarmkarzinom (Kolonkarzinom), insbesondere in bestimmten Stadien der Erkrankung. Sie wird meist ergänzend zur Operation ein... [mehr]
Ja, Nebivolol ist ein selektiver Betablocker. Genauer gesagt handelt es sich um einen selektiven Beta-1-Adrenozeptorblocker. Das bedeutet, dass Nebivolol vor allem die Beta-1-Rezeptoren am Herzen bloc... [mehr]
Schwindel ist eine mögliche Nebenwirkung, die bei allen Betablockern auftreten kann, da sie den Blutdruck und die Herzfrequenz senken. Es gibt keinen Betablocker, der garantiert keinen Schwindel... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Im Mittelalter war das medizinische Wissen über Infektionskrankheiten wie Windpocken (Varizellen) sehr begrenzt. Die Krankheit selbst wurde oft nicht klar von anderen pockenähnlichen Erkrank... [mehr]
Betablocker und Alpha-2-Agonisten sind zwei verschiedene Gruppen von Medikamenten, die vor allem in der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt werden. **Betablocker** Betablocker (au... [mehr]