Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Ja, es gibt medizinische Therapien bei einem geplatzten (perforierten) Trommelfell. Die Behandlung hängt von der Ursache, dem Ausmaß der Verletzung und eventuellen Begleiterscheinungen ab. Typische Maßnahmen sind: 1. **Abwarten und Beobachten:** In vielen Fällen heilt ein geplatztes Trommelfell innerhalb von wenigen Wochen bis Monaten von selbst, ohne dass eine spezielle Therapie notwendig ist. 2. **Schutz vor Wasser und Infektionen:** Das Ohr sollte vor Wasser geschützt werden (z. B. beim Duschen oder Baden), um Infektionen zu vermeiden. 3. **Antibiotika:** Falls eine Infektion vorliegt oder das Risiko dafür erhöht ist, können Antibiotika (meist als Ohrentropfen oder Tabletten) verschrieben werden. 4. **Schmerztherapie:** Bei Schmerzen können Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen helfen. 5. **Operative Maßnahmen:** Wenn das Trommelfell nach einigen Wochen nicht von selbst heilt oder die Verletzung sehr groß ist, kann ein kleiner chirurgischer Eingriff (Tympanoplastik) notwendig sein, um das Trommelfell zu verschließen. Wichtig: Bei Verdacht auf ein geplatztes Trommelfell sollte immer ein HNO-Arzt aufgesucht werden, um die genaue Diagnose zu stellen und die passende Therapie einzuleiten.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
Nicht-invasive Neuromodulation bezeichnet medizinische Verfahren, bei denen die Aktivität des Nervensystems gezielt beeinflusst wird, ohne dass dabei chirurgische Eingriffe oder Implantate notwen... [mehr]