Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Eine Grünholzfraktur ist eine spezielle Art von Fraktur, die häufig bei Kindern auftritt. Sie bezeichnet eine unvollständige Fraktur, bei der der Knochen auf einer Seite bricht, während die andere Seite intakt bleibt, ähnlich wie bei einem grünen Zweig. Die konservative Therapieform zur Behandlung einer Grünholzfraktur umfasst in der Regel folgende Schritte: ### Erklärung der konservativen Therapieform: 1. **Ruhigstellung**: Der betroffene Bereich wird durch eine Schiene oder einen Gips ruhiggestellt, um eine Bewegung zu verhindern und die Heilung zu unterstützen. 2. **Schmerzlinderung**: Bei Bedarf können schmerzlindernde Medikamente verabreicht werden. 3. **Überwachung**: Regelmäßige Kontrollen durch einen Arzt sind notwendig, um den Heilungsprozess zu überwachen. 4. **Physiotherapie**: Nach der Ruhigstellung kann eine physiotherapeutische Behandlung empfohlen werden, um die Beweglichkeit und Stärke des betroffenen Gliedes wiederherzustellen. ### Pflegerische Maßnahmen: 1. **Schmerzkontrolle**: Achte darauf, dass der Patient bei Schmerzen rechtzeitig Schmerzmittel erhält. 2. **Lagerung**: Sorge für eine angemessene Lagerung des betroffenen Körperteils, um Druck und Schmerzen zu minimieren. 3. **Hautpflege**: Überprüfe regelmäßig die Haut um den Gips oder die Schiene auf Druckstellen oder Hautirritationen. 4. **Beobachtung**: Achte auf Anzeichen von Komplikationen wie Schwellungen, Veränderungen der Hautfarbe oder Taubheitsgefühle. 5. **Mobilisation**: Fördere, wenn möglich, die Mobilisation des Patienten, um die Muskulatur zu erhalten und die Durchblutung zu fördern. 6. **Aufklärung**: Informiere den Patienten und die Angehörigen über die Therapie, die Bedeutung der Ruhigstellung und die Notwendigkeit von Nachkontrollen. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Heilung zu unterstützen und mögliche Komplikationen zu vermeiden.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
**Mamma-CA (Mammakarzinom, Brustkrebs):** **Definition:** Das Mammakarzinom ist eine bösartige Neubildung (Malignom) der Brustdrüse, meist ausgehend vom Drüsengewebe (meistens den Mi... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
Nicht-invasive Neuromodulation bezeichnet medizinische Verfahren, bei denen die Aktivität des Nervensystems gezielt beeinflusst wird, ohne dass dabei chirurgische Eingriffe oder Implantate notwen... [mehr]