Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Die Therapie einer peritrochantären Femurfraktur (auch als pertrochantäre Femurfraktur bekannt) hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des Alters des Patienten, des allgemeinen Gesundheitszustands und des Ausmaßes der Fraktur. Hier sind die gängigen Behandlungsansätze: 1. **Operative Behandlung**: - **Dynamische Hüftschraube (DHS)**: Eine häufig verwendete Methode, bei der eine Schraube in den Oberschenkelknochen eingeführt und mit einer Platte fixiert wird. - **Intramedullärer Nagel**: Ein Nagel wird in den Markraum des Knochens eingeführt, um die Fraktur zu stabilisieren. - **Plattenosteosynthese**: Verwendung von Platten und Schrauben zur Stabilisierung der Fraktur. 2. **Konservative Behandlung**: - Diese Methode wird selten angewendet und ist in der Regel nur für Patienten geeignet, die aufgrund von schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen nicht operiert werden können. - Umfasst Schmerzmanagement, Immobilisierung und Physiotherapie. 3. **Rehabilitation**: - Nach der Operation ist eine Rehabilitation notwendig, um die Mobilität und Funktion des Beins wiederherzustellen. - Physiotherapie spielt eine wichtige Rolle bei der Wiederherstellung der Muskelkraft und Beweglichkeit. Die Wahl der Behandlungsmethode sollte immer in Absprache mit einem Orthopäden oder Unfallchirurgen erfolgen, der die spezifischen Umstände des Patienten berücksichtigt.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
Nicht-invasive Neuromodulation bezeichnet medizinische Verfahren, bei denen die Aktivität des Nervensystems gezielt beeinflusst wird, ohne dass dabei chirurgische Eingriffe oder Implantate notwen... [mehr]