Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Die Therapie bei einem Fremdkörper im Gewebe hängt von der Art, Größe, Lage und dem Material des Fremdkörpers ab. Im Allgemeinen können folgende Schritte unternommen werden: 1. **Diagnose**: Zunächst wird der Fremdkörper durch eine körperliche Untersuchung und bildgebende Verfahren wie Röntgen, Ultraschall oder MRT lokalisiert. 2. **Entfernung**: - **Chirurgische Entfernung**: In vielen Fällen wird der Fremdkörper chirurgisch entfernt. Dies kann unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose erfolgen, abhängig von der Lage und Größe des Fremdkörpers. - **Minimalinvasive Techniken**: Bei kleineren oder oberflächlichen Fremdkörpern können minimalinvasive Techniken wie endoskopische Verfahren verwendet werden. 3. **Nachsorge**: Nach der Entfernung des Fremdkörpers wird die Wunde gereinigt und gegebenenfalls genäht. Eine antibiotische Behandlung kann notwendig sein, um Infektionen zu verhindern. 4. **Beobachtung und Nachkontrolle**: Der Patient wird nach der Entfernung des Fremdkörpers überwacht, um sicherzustellen, dass keine Komplikationen auftreten und die Heilung gut verläuft. Es ist wichtig, bei Verdacht auf einen Fremdkörper im Gewebe einen Arzt aufzusuchen, um eine angemessene Diagnose und Behandlung zu erhalten.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
Der Begriff „wandern“ im Zusammenhang mit einem Hämatom bezieht sich darauf, dass sich das Bluterguss (Hämatom) im Gewebe ausbreiten oder „verschieben“ kann. Das pass... [mehr]
Nicht-invasive Neuromodulation bezeichnet medizinische Verfahren, bei denen die Aktivität des Nervensystems gezielt beeinflusst wird, ohne dass dabei chirurgische Eingriffe oder Implantate notwen... [mehr]