Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Die Schmerztherapie bei heterotoper Ossifikation (HO) umfasst mehrere Ansätze, die je nach Schweregrad der Erkrankung und individuellen Bedürfnissen des Patienten variieren können. Zu den gängigen Methoden gehören: 1. **Medikamentöse Therapie**: - **Analgetika**: Schmerzmittel wie Paracetamol oder nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) können zur Linderung von Schmerzen eingesetzt werden. - **Opioide**: In schwereren Fällen können Opioide verschrieben werden, um die Schmerzen zu kontrollieren. - **Bisphosphonate**: Diese Medikamente können helfen, die Knochenbildung zu hemmen und somit Schmerzen zu reduzieren. 2. **Physiotherapie**: - Gezielte physiotherapeutische Maßnahmen können helfen, die Beweglichkeit zu verbessern und Schmerzen zu lindern. Passive und aktive Bewegungsübungen sind oft Teil des Rehabilitationsprogramms. 3. **Injektionen**: - Kortikosteroid-Injektionen können zur Schmerzlinderung und Entzündungshemmung eingesetzt werden. 4. **Chirurgische Intervention**: - In schweren Fällen, in denen die Ossifikation zu erheblichen Bewegungseinschränkungen oder Schmerzen führt, kann eine chirurgische Entfernung des heterotopen Gewebes in Betracht gezogen werden. 5. **Alternative Therapien**: - Akupunktur oder andere komplementäre Therapien können ebenfalls zur Schmerzlinderung beitragen. Es ist wichtig, dass die Therapie individuell angepasst wird und in enger Zusammenarbeit mit einem Arzt oder Schmerztherapeuten erfolgt.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
Nicht-invasive Neuromodulation bezeichnet medizinische Verfahren, bei denen die Aktivität des Nervensystems gezielt beeinflusst wird, ohne dass dabei chirurgische Eingriffe oder Implantate notwen... [mehr]