Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Hier eine Übersicht zu den genannten Erkrankungen der Mundschleimhaut: **1. Soor (Mundsoor, orale Candidose):** - **Erreger:** Meist *Candida albicans* (ein Hefepilz) - **Symptome:** - Weiße, abwischbare Beläge auf der Mundschleimhaut, Zunge, Gaumen - Darunter gerötete, teils blutende Schleimhaut - Brennen, Schmerzen, Geschmacksstörungen - **Therapie:** - Antimykotika lokal (z.B. Nystatin, Amphotericin B) oder systemisch (z.B. Fluconazol) - Gründliche Mundhygiene - Behandlung von Grunderkrankungen (z.B. Diabetes) **2. Stomatitis:** - **Erreger:** - Vielfältig: Viren (z.B. Herpes simplex), Bakterien, Pilze, auch unspezifisch (z.B. durch Verletzungen, Allergien) - **Symptome:** - Rötung, Schwellung, Schmerzen der Mundschleimhaut - Bläschen, Erosionen, Ulzerationen - Mundgeruch, Schluckbeschwerden - **Therapie:** - Abhängig von der Ursache: antivirale, antibakterielle oder antimykotische Mittel - Symptomatische Behandlung: Mundspülungen, Schmerzmittel, gute Mundhygiene - Bei Herpes: Aciclovir **3. Mukositis (meist im Rahmen von Chemo- oder Strahlentherapie):** - **Erreger:** - Nicht infektiös, sondern durch Schädigung der Schleimhaut (z.B. Zytostatika, Bestrahlung) - Sekundär können Bakterien, Viren oder Pilze die geschädigte Schleimhaut besiedeln - **Symptome:** - Rötung, Schwellung, schmerzhafte Erosionen und Ulzerationen - Schluckbeschwerden, Brennen - **Therapie:** - Symptomatisch: Schmerztherapie (z.B. Lokalanästhetika), Mundspülungen (z.B. mit Kamille, Chlorhexidin) - Gute Mundhygiene - Bei Infektion: gezielte antiinfektiöse Therapie - Ernährung anpassen (weiche, nicht reizende Kost) **Wichtige Hinweise:** - Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden sollte immer ein Arzt oder Zahnarzt aufgesucht werden. - Besonders bei immungeschwächten Personen können diese Erkrankungen schwer verlaufen. Weitere Informationen findest du z.B. bei der [Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK)](https://www.dgzmk.de/) oder beim [Robert Koch-Institut](https://www.rki.de/).
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Im EKG gibt es typische akute Anzeichen eines Herzinfarkts (Myokardinfarkt), die je nach Zeitpunkt nach dem Infarkt unterschiedlich ausgeprägt sind. Die wichtigsten akuten EKG-Zeichen sind: 1. *... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
**Mamma-CA (Mammakarzinom, Brustkrebs):** **Definition:** Das Mammakarzinom ist eine bösartige Neubildung (Malignom) der Brustdrüse, meist ausgehend vom Drüsengewebe (meistens den Mi... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]