Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Ein Schädel-Hirn-Trauma (SHT) ist eine Verletzung des Schädels und/oder des Gehirns, die durch eine äußere Krafteinwirkung verursacht wird. Hier sind die wesentlichen Aspekte: **Pathophysiologie:** - **Primäre Verletzung:** Direkte Schädigung des Gehirns durch die Krafteinwirkung (z.B. Kontusion, Blutung). - **Sekundäre Verletzung:** Folgeschäden durch physiologische Reaktionen wie Hirnödem, erhöhter intrakranieller Druck, Ischämie. **Symptome:** - **Leichte SHT:** Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, vorübergehende Bewusstlosigkeit, Verwirrtheit. - **Mittelschwere bis schwere SHT:** Längere Bewusstlosigkeit, Amnesie, neurologische Ausfälle (z.B. Lähmungen), Krampfanfälle, Pupillendifferenzen. **Diagnostik:** - **Klinische Untersuchung:** Überprüfung von Bewusstseinslage (Glasgow Coma Scale), neurologische Untersuchung. - **Bildgebung:** Computertomographie (CT) des Schädels, eventuell Magnetresonanztomographie (MRT). - **Weitere Untersuchungen:** EEG, Blutuntersuchungen zur Überprüfung von Elektrolyten und Gerinnungsparametern. **Therapie:** - **Akutbehandlung:** Sicherung der Vitalfunktionen (Atemwege, Kreislauf), Stabilisierung des Patienten. - **Chirurgische Maßnahmen:** Bei Bedarf Entlastung von Hämatomen, Dekompression. - **Medikamentöse Therapie:** Schmerzmittel, Antikonvulsiva, Medikamente zur Senkung des Hirndrucks. - **Rehabilitation:** Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, neuropsychologische Betreuung. **Pflege:** - **Überwachung:** Kontinuierliche Überwachung der Vitalparameter, neurologische Statuskontrollen. - **Lagerung:** Kopf hochlagern zur Reduktion des Hirndrucks. - **Prophylaxen:** Thromboseprophylaxe, Dekubitusprophylaxe, Pneumonieprophylaxe. - **Unterstützung:** Hilfe bei der Nahrungsaufnahme, Körperpflege, Mobilisation. Ein umfassendes Management eines SHT erfordert ein interdisziplinäres Team aus Ärzten, Pflegekräften, Therapeuten und Sozialarbeitern.
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Im EKG gibt es typische akute Anzeichen eines Herzinfarkts (Myokardinfarkt), die je nach Zeitpunkt nach dem Infarkt unterschiedlich ausgeprägt sind. Die wichtigsten akuten EKG-Zeichen sind: 1. *... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
**Mamma-CA (Mammakarzinom, Brustkrebs):** **Definition:** Das Mammakarzinom ist eine bösartige Neubildung (Malignom) der Brustdrüse, meist ausgehend vom Drüsengewebe (meistens den Mi... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]