Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
- **Definition**: Herzrhythmusstörungen sind Abweichungen vom normalen Herzschlag, die zu unregelmäßigen, zu schnellen oder zu langsamen Herzrhythmen führen. - **Pathophysiologie**: Störungen in der elektrischen Erregungsbildung oder -leitung im Herzen, die zu unkoordinierten Kontraktionen der Herzmuskulatur führen. - **Ursachen**: - Herzkrankheiten (z.B. koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt) - Elektrolytstörungen (z.B. Kalium- oder Magnesiumungleichgewicht) - Medikamente und Drogen - Schilddrüsenerkrankungen - Genetische Faktoren - **Risikofaktoren**: - Alter - Bluthochdruck - Diabetes - Rauchen - Übermäßiger Alkoholkonsum - Stress - **Inzidenz**: Variiert je nach Art der Herzrhythmusstörung; Vorhofflimmern ist die häufigste Form und betrifft etwa 1-2% der Bevölkerung. - **Symptome**: - Herzklopfen oder -rasen - Schwindel - Kurzatmigkeit - Brustschmerzen - Ohnmachtsanfälle - **Therapie**: - Medikamente (z.B. Antiarrhythmika, Betablocker) - Kardioversion - Katheterablation - Implantierbare Geräte (z.B. Herzschrittmacher, Defibrillatoren) - Lebensstiländerungen (z.B. Ernährungsumstellung, Stressmanagement) - **Prognose**: Abhängig von der Art und Schwere der Herzrhythmusstörung sowie der zugrunde liegenden Ursache; kann von gut kontrollierbar bis lebensbedrohlich variieren.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Ein plötzlicher Abfall der Pulsfrequenz von etwa 80 auf 40 Schläge pro Minute kann verschiedene Ursachen haben. Die wahrscheinlichsten medizinischen Gründe sind: 1. **Herzrhythmusst&ou... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
Nicht-invasive Neuromodulation bezeichnet medizinische Verfahren, bei denen die Aktivität des Nervensystems gezielt beeinflusst wird, ohne dass dabei chirurgische Eingriffe oder Implantate notwen... [mehr]