Der Begriff "Tumorfase" bezieht sich auf die verschiedenen Entwicklungsstadien eines Tumors. In der Medizin werden Tumoren oft nach ihrem Fortschritt und ihrer Ausbreitung klassifiziert. Die... [mehr]
Metastasierung bezeichnet den Prozess, bei dem Krebszellen von einem ursprünglichen Tumor in andere Teile des Körpers wandern und dort neue Tumore bilden. Es gibt verschiedene Formen der Metastasierung: 1. **Hämatogene Metastasierung**: Krebszellen gelangen über das Blut in andere Organe. Dies ist eine häufige Form der Metastasierung, insbesondere bei soliden Tumoren wie Brust- oder Lungenkrebs. 2. **Lymphogene Metastasierung**: Hierbei breiten sich die Krebszellen über das Lymphsystem aus. Dies geschieht oft bei Tumoren, die in der Nähe von Lymphknoten liegen, wie z.B. bei Haut- oder Kopf-Hals-Tumoren. 3. **Peritoneale Metastasierung**: Diese Form tritt auf, wenn Krebszellen in die Bauchhöhle gelangen und sich auf den Bauchorganen ansiedeln. Dies ist häufig bei Bauchspeicheldrüsen- oder Eierstockkrebs zu beobachten. 4. **Transcoelomale Metastasierung**: Ähnlich wie die peritoneale Metastasierung, jedoch breiten sich die Zellen über seröse Höhlen wie das Brust- oder Bauchfell aus. 5. **Infiltrative Metastasierung**: Hierbei wachsen die Krebszellen direkt in benachbartes Gewebe ein, ohne dass sie über Blut oder Lymphe transportiert werden. Diese verschiedenen Metastasierungswege können die Prognose und die Behandlungsmöglichkeiten eines Krebspatienten erheblich beeinflussen.
Der Begriff "Tumorfase" bezieht sich auf die verschiedenen Entwicklungsstadien eines Tumors. In der Medizin werden Tumoren oft nach ihrem Fortschritt und ihrer Ausbreitung klassifiziert. Die... [mehr]
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
Durvalumab und Pembrolizumab lassen sich unter dem Oberbegriff **Immuncheckpoint-Inhibitoren** zusammenfassen. Sie gehören zur Gruppe der **Immuntherapien**, genauer gesagt zu den **monoklonalen... [mehr]