Die Virchow-Trias beschreibt drei Hauptmechanismen, die zur Entstehung einer Thrombose beitragen: 1. **Endothelverletzung**: Schädigung der Gefäßinnenwand (Endothel), z.B. durch Verle... [mehr]
Antiepileptika können verschiedene Nebenwirkungen hervorrufen, die durch unterschiedliche biochemische und physiologische Mechanismen erklärt werden können: 1. **Übelkeit und Erbrechen**: Diese Nebenwirkungen können durch die Beeinflussung des zentralen Nervensystems (ZNS) entstehen. Antiepileptika können die Neurotransmitteraktivität im Gehirn verändern, insbesondere die von Serotonin und Dopamin, was zu einer Stimulation des Brechzentrums führen kann. 2. **Gewichtszunahme**: Einige Antiepileptika, wie z.B. Valproat, können den Appetit steigern oder den Stoffwechsel beeinflussen. Sie können auch die Insulinempfindlichkeit verringern, was zu einer erhöhten Fettablagerung führen kann. 3. **Blutbildveränderungen**: Antiepileptika können die Hämatopoese (Blutbildung) im Knochenmark beeinträchtigen. Dies kann zu Anämie, Thrombozytopenie oder Leukopenie führen, abhängig von der spezifischen Medikation und deren Wirkung auf die Blutzellen. 4. **Psychosen**: Einige Antiepileptika können neurochemische Ungleichgewichte im Gehirn verursachen, die zu psychotischen Symptomen führen können. Dies kann durch eine Überstimulation von dopaminergen Systemen oder durch eine Veränderung der GABAerge Aktivität geschehen. 5. **Ausschlag**: Hautreaktionen können durch allergische Reaktionen oder durch die direkte Wirkung des Medikaments auf die Hautzellen verursacht werden. Einige Antiepileptika können auch die Empfindlichkeit der Haut gegenüber UV-Strahlung erhöhen. Die genauen Mechanismen können je nach spezifischem Antiepileptikum variieren, und nicht jeder Patient wird alle diese Nebenwirkungen erfahren. Es ist wichtig, die Risiken und Vorteile der Behandlung mit einem Arzt zu besprechen.
Die Virchow-Trias beschreibt drei Hauptmechanismen, die zur Entstehung einer Thrombose beitragen: 1. **Endothelverletzung**: Schädigung der Gefäßinnenwand (Endothel), z.B. durch Verle... [mehr]
Die Nebenwirkungen von Amlodipin können individuell sehr unterschiedlich auftreten und auch unterschiedlich lange anhalten. Häufige Nebenwirkungen wie Schwindel, Kopfschmerzen, Wassereinlage... [mehr]
Amlodipin (häufig als Amlodipin besprochen, Handelsname z. B. Norvasc) ist ein Calciumkanalblocker, der zur Behandlung von Bluthochdruck und Angina pectoris eingesetzt wird. Nach der Einnahme ei... [mehr]
Ja, die Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) in magensaftresistenter Form (auch als „enterisch umhüllt“ bezeichnet) kann das Risiko für bestimmte Magen-Nebenwirkungen, insb... [mehr]
Der Flush (Hitzewallung, Hautrötung) bei der Einnahme von Amlodipin tritt häufig nicht sofort nach der ersten Einnahme auf, sondern kann sich erst nach mehreren Tagen, typischerweise ab dem... [mehr]
Schwindel ist eine mögliche Nebenwirkung, die bei allen Betablockern auftreten kann, da sie den Blutdruck und die Herzfrequenz senken. Es gibt keinen Betablocker, der garantiert keinen Schwindel... [mehr]
Beim Glaukom chronicum simplex (auch Offenwinkelglaukom genannt) sind Anticholinergika in der Regel nicht gefährlich, weil bei dieser Glaukomform der Kammerwinkel offen bleibt. Anticholinergika k... [mehr]
Anticholinergika sind Medikamente, die die Wirkung des Neurotransmitters Acetylcholin im Nervensystem hemmen. Sie werden unter anderem zur Behandlung von Allergien, Asthma, Magen-Darm-Beschwerden, Har... [mehr]
Dafalgan enthält den Wirkstoff Paracetamol und wird zur Behandlung von Schmerzen und Fieber eingesetzt. Wie bei allen Medikamenten können auch bei Dafalgan Nebenwirkungen auftreten, diese si... [mehr]