Wie hoch ist die Steuerbelastung bei einem Wohnriestervertrag?

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Die Steuerbelastung bei einem Wohnriestervertrag ergibt sich hauptsächlich aus der sogenannten nachgelagerten Besteuerung. Das bedeutet, dass die geförderten Beiträge und die staatlichen Zulagen während der Ansparphase steuerfrei bleiben, aber in der Auszahlungsphase versteuert werden müssen. Im Detail: 1. **Ansparphase**: Während der Ansparphase sind die Einzahlungen in den Wohnriestervertrag steuerlich begünstigt. Du erhältst staatliche Zulagen und kannst die Beiträge als Sonderausgaben in der Steuererklärung geltend machen. 2. **Auszahlungsphase**: Ab dem Zeitpunkt der Rentenauszahlung wird das angesparte Kapital, inklusive der staatlichen Zulagen, versteuert. Das angesparte Kapital wird in einem sogenannten Wohnförderkonto erfasst und jährlich mit 2 % verzinst. Die Summe auf diesem Konto muss dann im Rentenalter versteuert werden. Es gibt zwei Möglichkeiten der Besteuerung in der Auszahlungsphase: - **Einmalbesteuerung**: Du kannst das gesamte Wohnförderkonto auf einmal versteuern lassen. Dabei erhältst du einen Rabatt von 30 % auf die Steuerlast. - **Ratenbesteuerung**: Du versteuerst das Wohnförderkonto jährlich bis zum 85. Lebensjahr. Die genaue Steuerbelastung hängt von deinem individuellen Steuersatz im Rentenalter ab. Es ist ratsam, sich von einem Steuerberater beraten zu lassen, um die genaue Steuerbelastung zu ermitteln und die für dich beste Option zu wählen.

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