Der Unterschied zwischen Brutto und steuerpflichtigem Brutto liegt darin, welche Bestandteile des Einkommens tatsächlich der Steuer unterliegen: **Brutto** (oft auch Bruttogehalt oder Bruttolohn... [mehr]
Der Sonderausgabenabzug in Deutschland umfasst verschiedene Ausgaben, die steuerlich absetzbar sind. Dazu gehören unter anderem Vorsorgeaufwendungen, Kirchensteuer, Spenden und Mitgliedsbeiträge, Ausbildungskosten und Kinderbetreuungskosten. Die Berechnung erfolgt in mehreren Schritten: 1. **Ermittlung der abzugsfähigen Ausgaben**: Sammle alle Belege und Nachweise für die Ausgaben, die als Sonderausgaben gelten. Dazu gehören: - Beiträge zur Altersvorsorge (z.B. Rentenversicherung, Riester-Rente) - Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge - Kirchensteuer - Spenden und Mitgliedsbeiträge - Ausbildungskosten (bis zu einem bestimmten Höchstbetrag) - Kinderbetreuungskosten 2. **Höchstbeträge und Pauschalen**: Prüfe, ob die Ausgaben die festgelegten Höchstbeträge oder Pauschalen überschreiten. Beispielsweise gibt es für Vorsorgeaufwendungen bestimmte Höchstbeträge, die jährlich angepasst werden. 3. **Abzug der Sonderausgaben**: Trage die ermittelten und zulässigen Sonderausgaben in die entsprechenden Felder der Steuererklärung ein. In der Regel erfolgt dies in den Anlagen Vorsorgeaufwand, Sonderausgaben und Kind. 4. **Berechnung des steuerlichen Vorteils**: Das Finanzamt zieht die angegebenen Sonderausgaben von deinem zu versteuernden Einkommen ab, was zu einer Reduzierung der Steuerlast führt. Es ist ratsam, sich bei der Berechnung des Sonderausgabenabzugs an einen Steuerberater zu wenden oder eine Steuersoftware zu nutzen, um sicherzustellen, dass alle relevanten Ausgaben korrekt erfasst und abgezogen werden. Weitere Informationen findest du auch auf der Website des Bundesministeriums der Finanzen: [Bundesministerium der Finanzen](https://www.bundesfinanzministerium.de).
Der Unterschied zwischen Brutto und steuerpflichtigem Brutto liegt darin, welche Bestandteile des Einkommens tatsächlich der Steuer unterliegen: **Brutto** (oft auch Bruttogehalt oder Bruttolohn... [mehr]
Den Freistellungsauftrag solltest du bei der Bank stellen, bei der du die höchsten Zinserträge erwartest. Der Freistellungsauftrag sorgt dafür, dass auf Zinserträge bis zur Hö... [mehr]
Der Freistellungsauftrag für Kapitalerträge (wie Zinsen) beträgt pro Person maximal 1.000 € pro Jahr (bei Ehepaaren 2.000 €). Damit kannst du Kapitalerträge bis zu dieser... [mehr]
Die Vorabpauschale ist eine steuerliche Regelung in Deutschland, die seit 2018 für Investmentfonds wie Aktienfonds gilt. Sie betrifft die Besteuerung von sogenannten „ausschüttungsglei... [mehr]
Ob beim Tod einer versicherten Person Steuern auf die Auszahlung einer Lebensversicherung zur Deckung eines Immobilienkredits anfallen, hängt in Deutschland von mehreren Faktoren ab: **1. Erbsch... [mehr]
Ja, Jahressonderzahlungen (wie Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld) zählen in der Regel zum Einkommen. Sie werden als Bestandteil des Bruttoarbeitsentgelts betrachtet und sind somit steuer- und sozia... [mehr]
Die Besteuerung von Treuhandfonds hängt von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere von der Art des Fonds, dem Sitz des Fonds, der Art der Einkünfte und dem steuerlichen Status der Begü... [mehr]
Der Spitzensteuersatz in Deutschland beträgt aktuell 42 %. Er greift im Jahr 2024 ab einem zu versteuernden Einkommen von 66.761 Euro (für Ledige). Ab einem zu versteuernden Einkommen von 27... [mehr]