Der Unterschied zwischen Brutto und steuerpflichtigem Brutto liegt darin, welche Bestandteile des Einkommens tatsächlich der Steuer unterliegen: **Brutto** (oft auch Bruttogehalt oder Bruttolohn... [mehr]
Latente Steuern sind in der Bilanz ein Instrument, um zeitliche Differenzen zwischen der handelsrechtlichen und der steuerrechtlichen Gewinnermittlung auszugleichen. Diese Differenzen entstehen, weil bestimmte Aufwendungen und Erträge in der Handelsbilanz und der Steuerbilanz zu unterschiedlichen Zeitpunkten berücksichtigt werden. Es gibt zwei Arten von latenten Steuern: 1. **Aktive latente Steuern**: Diese entstehen, wenn in der Handelsbilanz ein höherer Gewinn ausgewiesen wird als in der Steuerbilanz. Das bedeutet, dass in der Zukunft voraussichtlich weniger Steuern gezahlt werden müssen. Ein Beispiel wäre eine Rückstellung, die in der Handelsbilanz höher bewertet wird als in der Steuerbilanz. 2. **Passive latente Steuern**: Diese entstehen, wenn in der Handelsbilanz ein niedrigerer Gewinn ausgewiesen wird als in der Steuerbilanz. Das bedeutet, dass in der Zukunft voraussichtlich mehr Steuern gezahlt werden müssen. Ein Beispiel wäre eine Abschreibung, die in der Steuerbilanz schneller vorgenommen wird als in der Handelsbilanz. In der Bilanz werden latente Steuern auf der Aktivseite (aktive latente Steuern) oder auf der Passivseite (passive latente Steuern) ausgewiesen. Die Berechnung und der Ausweis latenter Steuern sind in den Rechnungslegungsvorschriften, wie dem Handelsgesetzbuch (HGB) in Deutschland oder den International Financial Reporting Standards (IFRS), geregelt.
Der Unterschied zwischen Brutto und steuerpflichtigem Brutto liegt darin, welche Bestandteile des Einkommens tatsächlich der Steuer unterliegen: **Brutto** (oft auch Bruttogehalt oder Bruttolohn... [mehr]
Den Freistellungsauftrag solltest du bei der Bank stellen, bei der du die höchsten Zinserträge erwartest. Der Freistellungsauftrag sorgt dafür, dass auf Zinserträge bis zur Hö... [mehr]
Der Freistellungsauftrag für Kapitalerträge (wie Zinsen) beträgt pro Person maximal 1.000 € pro Jahr (bei Ehepaaren 2.000 €). Damit kannst du Kapitalerträge bis zu dieser... [mehr]
Die Vorabpauschale ist eine steuerliche Regelung in Deutschland, die seit 2018 für Investmentfonds wie Aktienfonds gilt. Sie betrifft die Besteuerung von sogenannten „ausschüttungsglei... [mehr]
Ob beim Tod einer versicherten Person Steuern auf die Auszahlung einer Lebensversicherung zur Deckung eines Immobilienkredits anfallen, hängt in Deutschland von mehreren Faktoren ab: **1. Erbsch... [mehr]
Ja, Jahressonderzahlungen (wie Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld) zählen in der Regel zum Einkommen. Sie werden als Bestandteil des Bruttoarbeitsentgelts betrachtet und sind somit steuer- und sozia... [mehr]
Die Besteuerung von Treuhandfonds hängt von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere von der Art des Fonds, dem Sitz des Fonds, der Art der Einkünfte und dem steuerlichen Status der Begü... [mehr]
Der Spitzensteuersatz in Deutschland beträgt aktuell 42 %. Er greift im Jahr 2024 ab einem zu versteuernden Einkommen von 66.761 Euro (für Ledige). Ab einem zu versteuernden Einkommen von 27... [mehr]