Die Kapitaltheorie von Pierre Bourdieu ist ein zentrales Konzept seiner Soziologie. Bourdieu erweitert den klassischen Kapitalbegriff (meist auf ökonomisches Kapital beschränkt) und untersch... [mehr]
Die Kapitaltheorie von Pierre Bourdieu ist ein zentrales Konzept seiner Soziologie. Bourdieu erweitert den klassischen Kapitalbegriff (meist auf ökonomisches Kapital beschränkt) und untersch... [mehr]
Wenn in einem komplexen Gefüge zu viele Teile sich nicht mehr der gemeinsamen Idee unterordnen, ist mit mehreren negativen Folgen zu rechnen: 1. **Verlust von Kohärenz:** Das Gefüge ve... [mehr]
Ob gut gekleidete Menschen als dominant, arrogant, unsympathisch oder überheblich wahrgenommen werden, hängt stark vom jeweiligen sozialen Milieu, den kulturellen Normen und individuellen Er... [mehr]
Bei Pierre Bourdieu bezeichnet der Kapitalbegriff nicht nur ökonomisches Kapital (Geld, Besitz), sondern umfasst verschiedene Formen von Ressourcen, die Individuen oder Gruppen in sozialen Felder... [mehr]
Es gibt verschiedene Analysemethoden, um Konflikte systematisch zu erfassen und zu verstehen. Zu den wichtigsten zählen: 1. **Eskalationsstufen nach Friedrich Glasl** Diese Methode analysie... [mehr]
Ungleichheitsdimensionen in der Soziologie bezeichnen verschiedene Bereiche, in denen gesellschaftliche Ungleichheiten auftreten und sich manifestieren. Bezogen auf die Soziale Arbeit sind diese Dimen... [mehr]
Soziologisch betrachtet unterscheiden sich soziale Ungleichheit und soziale Ungerechtigkeit grundlegend: **Soziale Ungleichheit** bezeichnet objektive, messbare Unterschiede zwischen Individuen oder... [mehr]
Das Modell der Frame-Selection nach Hartmut Esser ist ein theoretischer Ansatz aus der Soziologie, der erklärt, wie Individuen in sozialen Situationen Entscheidungen treffen. Esser verbindet dabe... [mehr]
Ein Beispiel für Großgruppen sind Organisationen oder Versammlungen mit einer sehr hohen Teilnehmerzahl, typischerweise ab etwa 20 bis mehreren hundert Personen. Konkrete Beispiele für... [mehr]
Pierre Bourdieu führt das Konzept des „Kapitals“ ausführlich in seinem Werk „Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft“ („La Distincti... [mehr]
**Formelle Gruppen** sind offiziell gebildete Gruppen mit klaren Strukturen, Zielen und oft festgelegten Rollen. Sie entstehen meist durch Organisationen oder Institutionen. **Beispiele für form... [mehr]
Eine Person, die alle sozialen Begegnungen über Geld regelt, wird oft als „utilitaristisch“ oder „transaktional“ bezeichnet. Im alltäglichen Sprachgebrauch spricht ma... [mehr]
Das Generationenmodell beschreibt die Einteilung von Menschen in verschiedene Alterskohorten, die durch gemeinsame historische, gesellschaftliche und kulturelle Prägungen charakterisiert sind. Zi... [mehr]
Die psychologisch/soziologische Typologie nach Pleitner ist ein Modell zur Kategorisierung von Unternehmerpersönlichkeiten, das von Hans J. Pleitner, einem Schweizer Wirtschaftswissenschaftler, e... [mehr]
Intersektionalität bezeichnet ein Konzept, das die Überschneidungen und das Zusammenwirken verschiedener sozialer Kategorien wie Geschlecht, Ethnie, Klasse, sexuelle Orientierung, Behinderun... [mehr]