Im Christentum wird Gott häufig mit männlichen Begriffen wie „Vater“, „Sohn“, „Schöpfer“ oder „Richter“ bezeichnet. Das hat mehrere histo... [mehr]
Zur Zeit des Propheten Amos, der im 8. Jahrhundert v. Chr. wirkte, hatte Juda mehrere Probleme, die in Gottes Sicht als falsch angesehen wurden. Amos, der hauptsächlich an das Nordreich Israel gerichtet war, sprach auch über die Sünden von Juda. Hier sind einige der zentralen Punkte: 1. **Soziale Ungerechtigkeit**: In Juda gab es eine wachsende Kluft zwischen Arm und Reich. Reiche Menschen unterdrückten die Armen und waren oft korrupt. Diese Ungerechtigkeit widersprach den Prinzipien der Gerechtigkeit, die Gott von seinem Volk erwartete. 2. **Religiöse Heuchelei**: Die Menschen in Juda hielten an religiösen Praktiken fest, die jedoch oft von Heuchelei geprägt waren. Sie opferten und hielten Feste, während sie gleichzeitig gegen Gottes Gebote verstießen und moralisch fragwürdige Entscheidungen trafen. 3. **Götzendienst**: Es gab eine Tendenz, sich anderen Göttern zuzuwenden und den wahren Gott zu vernachlässigen. Dies führte zu einer Verwässerung des Glaubens und der Anbetung, was in den Augen Gottes als schwerwiegender Verstoß galt. 4. **Mangel an echtem Glauben**: Viele Menschen in Juda hatten ihren Glauben zu einer bloßen Formalität reduziert, ohne eine echte Beziehung zu Gott zu pflegen. Dies führte zu einem Verlust der spirituellen Integrität. Amos rief die Menschen dazu auf, sich zu ändern und zu Gott zurückzukehren, um die drohenden Konsequenzen ihrer Taten abzuwenden.
Im Christentum wird Gott häufig mit männlichen Begriffen wie „Vater“, „Sohn“, „Schöpfer“ oder „Richter“ bezeichnet. Das hat mehrere histo... [mehr]
Die christliche Lehre besagt, dass Jesus Christus „wahrer Gott und wahrer Mensch“ ist. Das bedeutet, dass Jesus sowohl die vollständige göttliche Natur als auch die vollstän... [mehr]
Der Name „Immanuel“ (auch „Imanuel“ oder „Emmanuel“ geschrieben) stammt aus dem Hebräischen und bedeutet wörtlich „Gott mit uns“. In der Bibel... [mehr]
Die Frage, ob Gott Jesus von Anfang an geplant hat, wird in der christlichen Theologie unterschiedlich beantwortet, je nach Konfession und theologischer Auslegung. Im traditionellen christlichen Glau... [mehr]
Die Redewendung „von Gottes Gnaden“ bedeutet, dass jemand seine Stellung, Macht oder Autorität als von Gott verliehen betrachtet. Besonders im Mittelalter und in der frühen Neuze... [mehr]
Im Alten Testament, insbesondere im Buch Levitikus (Kapitel 25), wird festgelegt, dass das Land in Israel nicht endgültig verkauft werden durfte. Der zentrale Vers dazu ist Levitikus 25,23: >... [mehr]
In vielen religiösen Traditionen, insbesondere im Christentum, wird der „Zorn Gottes“ als Ausdruck von Gottes Gerechtigkeit gegenüber Sünde und Unrecht verstanden. Ob und wi... [mehr]
Die Frage, wann die Königsherrschaft Gottes beginnt, wird je nach religiöser Tradition unterschiedlich beantwortet: - Im **Judentum** wird die Königsherrschaft Gottes (hebräisch:... [mehr]
Die Aussage, dass eine von Gott gestiftete Hoffnung nicht enttäuschen kann, stammt aus dem christlichen Glauben, insbesondere aus dem Neuen Testament (z. B. Römer 5,5: „Die Hoffnung ab... [mehr]
Theismus bezeichnet den Glauben an einen oder mehrere persönliche Götter, die aktiv in das Weltgeschehen eingreifen.