Altabt Henckel von Donnersmarck argumentiert, dass Glaube rational sein kann, weil er auf einer bewussten Entscheidung und einer inneren Logik basiert, die für den Glaubenden nachvollziehbar ist.... [mehr]
Die Frage, warum Jesus erst vor etwa 2000 Jahren auf die Welt kam, beschäftigt Theologen und Gläubige seit Jahrhunderten. In der christlichen Theologie gibt es darauf keine abschließende, wissenschaftlich beweisbare Antwort, sondern verschiedene Deutungen und Glaubensüberzeugungen. Eine häufig zitierte Antwort findet sich im Neuen Testament, im Galaterbrief (Gal 4,4): „Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn...“ Das bedeutet: Nach christlichem Verständnis kam Jesus zu dem Zeitpunkt, den Gott als den richtigen, „erfüllten“ Moment ansah. Warum genau dieser Zeitpunkt gewählt wurde, bleibt letztlich ein Geheimnis Gottes. Theologen wie Pater Karl Wallner und Pfr. Rimmel betonen oft, dass Gott den Menschen die Freiheit lässt, an ihn zu glauben. Der Zeitpunkt der Menschwerdung Jesu ist also nicht zufällig, sondern Teil eines göttlichen Plans, der sich dem menschlichen Verstehen entzieht. Es wird auch argumentiert, dass die damaligen historischen, kulturellen und gesellschaftlichen Bedingungen (z.B. das Römische Reich, die Verbreitungsmöglichkeiten durch Straßen und Sprache) besonders geeignet waren, damit sich die Botschaft Jesu schnell verbreiten konnte. Letztlich bleibt es eine Glaubensfrage: Christen vertrauen darauf, dass Gott den besten Zeitpunkt gewählt hat, auch wenn wir die Gründe nicht vollständig erfassen können. Weitere Informationen findest du z.B. auf [katholisch.de](https://www.katholisch.de/artikel/27299-warum-kam-jesus-erst-vor-2000-jahren).
Altabt Henckel von Donnersmarck argumentiert, dass Glaube rational sein kann, weil er auf einer bewussten Entscheidung und einer inneren Logik basiert, die für den Glaubenden nachvollziehbar ist.... [mehr]
Im Christentum wird das Leben als ein Geschenk Gottes betrachtet, das grundsätzlich zu achten und zu schützen ist. Viele christliche Konfessionen sehen Selbstmord (Suizid) daher als Sün... [mehr]
Die fünf Säulen des Islams sind die grundlegenden religiösen Pflichten, die jeder Muslim befolgen sollte. Sie lauten: 1. **Schahada (Glaubensbekenntnis):** Das Bekenntnis, dass es kein... [mehr]
Die Kirche versteht unter der Jungfrauengeburt, dass Maria Jesus empfangen und geboren hat, ohne zuvor mit einem Mann geschlafen zu haben. Das bedeutet, dass Jesus nach kirchlicher Lehre nicht durch e... [mehr]
Die Aussage, dass Jesus sein Blut in das himmlische Allerheiligste brachte, findet sich im Hebräerbrief vor allem in **Hebräer 9,11-12**: > „Christus aber ist gekommen als ein Hohe... [mehr]
Tatsächlich ist es faszinierend, dass Religionen über Jahrtausende hinweg bestehen und Menschen tief berühren, obwohl sie keine empirischen Beweise für Gott, Götter oder ein J... [mehr]
Nach christlicher Lehre, insbesondere im traditionellen Verständnis der meisten Kirchen, wird durch den Tod und die Auferstehung Jesu Christi die Möglichkeit zur Befreiung von der Erbsü... [mehr]
Ob die Katholische Kirche ein weiteres Konzil benötigt, ist eine viel diskutierte Frage unter Theologen, Kirchenhistorikern und Gläubigen. Das Zweite Vatikanische Konzil (2–1965) war e... [mehr]
Die Aussage Jesu am Kreuz „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Markus 15,34; Matthäus 27,46) ist ein zentrales Thema der christlichen Theologie und wird oft im Zusam... [mehr]
Die christliche Lehre besagt, dass Jesus Christus „wahrer Gott und wahrer Mensch“ ist. Das bedeutet, dass Jesus sowohl die vollständige göttliche Natur als auch die vollstän... [mehr]