Die Rolle der Kirche hängt stark vom jeweiligen historischen, kulturellen und gesellschaftlichen Kontext ab. Grundsätzlich übernimmt die Kirche in vielen Gesellschaften verschiedene Fun... [mehr]
Ob die Katholische Kirche ein weiteres Konzil benötigt, ist eine viel diskutierte Frage unter Theologen, Kirchenhistorikern und Gläubigen. Das Zweite Vatikanische Konzil (2–1965) war ein bedeutender Schritt zur Öffnung der Kirche gegenüber der modernen Welt. Seitdem haben sich jedoch gesellschaftliche, kulturelle und technologische Entwicklungen weiter beschleunigt. Befürworter eines neuen Konzils argumentieren, dass viele aktuelle Herausforderungen – wie Digitalisierung, Globalisierung, Klimawandel, Geschlechtergerechtigkeit, der Umgang mit Missbrauchsfällen und die Rolle der Frau in der Kirche – eine erneute, gemeinsame Reflexion und gegebenenfalls Anpassung kirchlicher Lehre und Praxis erfordern. Ein Konzil könnte helfen, den Glauben und die kirchliche Praxis für das 21. Jahrhundert neu zu interpretieren und Antworten auf drängende Fragen zu geben. Gegner eines neuen Konzils befürchten, dass die Kirche dadurch weiter gespalten werden könnte, da bereits die Umsetzung der Beschlüsse des Zweiten Vatikanums in vielen Regionen unterschiedlich ausfiel und bis heute umstritten ist. Sie sehen die Gefahr, dass ein weiteres Konzil zu noch mehr Polarisierung führen könnte. Letztlich ist die Entscheidung über ein neues Konzil Sache des Papstes und der Bischöfe. Papst Franziskus setzt aktuell eher auf synodale Prozesse, wie etwa die Weltsynode zur Synodalität, um die Kirche weiterzuentwickeln, ohne ein formelles Konzil einzuberufen. Ob ein neues Konzil notwendig oder sinnvoll ist, hängt also davon ab, wie die Kirche die Zeichen der Zeit deutet und welche Wege sie für die Zukunft wählt.
Die Rolle der Kirche hängt stark vom jeweiligen historischen, kulturellen und gesellschaftlichen Kontext ab. Grundsätzlich übernimmt die Kirche in vielen Gesellschaften verschiedene Fun... [mehr]
Der Eindruck, dass die Glaubensvermittlung aus dem Stift Heiligenkreuz konservativ wirkt und teilweise hinter dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965) zurückbleibt, wird von manchen Beo... [mehr]
In den meisten katholischen Kirchen bleiben die Weihnachtskrippen traditionell bis zum Fest „Darstellung des Herrn“ (auch „Mariä Lichtmess“ genannt) am 2. Februar stehen.... [mehr]
„Ihr seid meine Freunde“ ist ein Zitat aus dem Johannesevangelium im Neuen Testament der Bibel (Johannes 15,14). Es ist ein beliebtes Thema für Gottesdienste, besonders für Jugen... [mehr]
Ein Vorstellungsgottesdienst zur Erstkommunion ist ein besonderer Gottesdienst, bei dem die Kinder, die sich auf ihre Erstkommunion vorbereiten, der Gemeinde vorgestellt werden. Dieser Gottesdienst fi... [mehr]
Josef Ratzinger galt tatsächlich als Präfekt der Glaubenskongregation (1981–2005) als Vertreter einer konservativen Theologie und als Bewahrer der kirchlichen Lehre. Auch als Papst Ben... [mehr]
Die Frage, ob Selbstbefriedigung im Christentum erlaubt ist, wird unterschiedlich beantwortet, da es dazu keine eindeutige Aussage in der Bibel. Verschiedene christliche Konfessionen und Glaubensricht... [mehr]
Mystik ist ein Begriff, der religiöse oder spirituelle Erfahrungen beschreibt, bei denen Menschen das Gefühl haben, unmittelbar mit einer höheren Wirklichkeit, Gott, dem Absoluten oder... [mehr]
Die Namen Satan, Beelzebub und Luzifer stammen aus unterschiedlichen religiösen und kulturellen Traditionen und werden oft als Bezeichnungen für den Teufel verwendet. In der christlichen The... [mehr]
Viele Christen haben Mühe, das vollkommene Opfer von Jesus anzunehmen, weil damit tiefgehende persönliche, emotionale und theologische Fragen verbunden sind. Hier einige zentrale Gründe... [mehr]