Im buddhistischen Sinn bezeichnet die „Klarheit des Geistes“ einen Zustand, in dem der Geist frei von Verwirrung, Ablenkung und trübenden Emotionen ist. Es handelt sich um eine nat&uu... [mehr]
Der Buddhismus ist eine der großen Weltreligionen und zeichnet sich durch eine Vielzahl von Merkmalen aus. Hier sind einige der wichtigsten: 1. **Vier Edle Wahrheiten**: Diese bilden die Grundlage buddhistischen Lehre und umfassen: - Das Leiden (Dukkha) - Die Ursache des Leidens (Samudaya) - Das Ende des Leidens (Nirodha) - Der Weg zur Beendigung des Leidens (Magga) 2. **Der Edle Achtfache Pfad**: Dies ist der Weg zur Beendigung des Leidens und umfasst: - Rechte Ansicht - Rechtes Denken - Rechte Rede - Rechtes Handeln - Rechter Lebensunterhalt - Rechtes Streben - Rechte Achtsamkeit - Rechte Konzentration 3. **Karma und Wiedergeburt**: Buddhisten glauben an das Gesetz des Karma (Ursache und Wirkung) und an die Wiedergeburt, wobei die Handlungen eines Individuums sein zukünftiges Dasein beeinflussen. 4. **Meditation und Achtsamkeit**: Diese Praktiken sind zentral im Buddhismus und dienen der geistigen Entwicklung und der Erreichung von Erleuchtung (Nirvana). 5. **Kein fester Glaube an einen Schöpfergott**: Der Buddhismus unterscheidet sich von vielen anderen Religionen durch das Fehlen eines allmächtigen Schöpfergottes. 6. **Mönchsgemeinschaft (Sangha)**: Die Gemeinschaft der Mönche und Nonnen spielt eine wichtige Rolle im Buddhismus und dient als Vorbild und Lehrer für die Laienanhänger. ### Verbreitung des Buddhismus Der Buddhismus entstand im 6. Jahrhundert v. Chr. in Indien und hat sich seitdem in viele Teile der Welt verbreitet. Hier sind einige wichtige Regionen und Länder, in denen der Buddhismus heute praktiziert wird: 1. **Südostasien**: Länder wie Thailand, Myanmar, Laos, Kambodscha und Vietnam haben eine starke buddhistische Tradition, hauptsächlich in der Form des Theravada-Buddhismus. 2. **Ostasien**: In China, Japan, Korea und Taiwan ist der Mahayana-Buddhismus weit verbreitet. Zen-Buddhismus, eine Form des Mahayana, ist besonders in Japan und Korea populär. 3. **Himalaya-Region**: In Tibet, Bhutan und Nepal ist der Vajrayana-Buddhismus (auch bekannt als tibetischer Buddhismus) vorherrschend. 4. **Indien**: Obwohl der Buddhismus in seinem Ursprungsland Indien lange Zeit fast verschwunden war, gibt es heute wieder wachsende buddhistische Gemeinschaften, insbesondere unter den Dalits. 5. **Westliche Länder**: In den letzten Jahrzehnten hat der Buddhismus auch in westlichen Ländern wie den USA, Kanada, Australien und vielen europäischen Ländern an Popularität gewonnen. Weitere Informationen zum Buddhismus und seiner Verbreitung können auf verschiedenen Websites gefunden werden, wie z.B. [Buddhanet](http://www.buddhanet.net/).
Im buddhistischen Sinn bezeichnet die „Klarheit des Geistes“ einen Zustand, in dem der Geist frei von Verwirrung, Ablenkung und trübenden Emotionen ist. Es handelt sich um eine nat&uu... [mehr]
Im Buddhismus bezeichnet „Klarheit“ einen Geisteszustand, der frei von Verwirrung, Ablenkung und Unwissenheit ist. Es geht darum, die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind – ohne... [mehr]
Im Buddhismus gibt es keine allgemein anerkannten „zehn Affären“. Vermutlich meinst du die „zehn Gebote“ (zehn heilsamen Handlungen) oder die „zehn unheilsamen Handl... [mehr]
Die buddhistische Zuflucht ist ein grundlegender Schritt auf dem buddhistischen Weg. Sie bedeutet, dass man sich bewusst entscheidet, Schutz und Orientierung bei den sogenannten „Drei Juwelen&ld... [mehr]
Im Vajrayana-Buddhismus bezeichnet Mitgefühl (Sanskrit: karuṇā; Tibetisch: nyingje) die tiefe, aufrichtige Anteilnahme am Leiden aller fühlenden Wesen, verbunden mit dem Wunsch, dieses Leide... [mehr]
Im Vajrayana-Buddhismus bezeichnet „Weisheit“ (Sanskrit: prajñā, Tibetisch: shes rab) die direkte, nicht-konzeptuelle Erkenntnis der wahren Natur der Realität. Diese wahre Natu... [mehr]
Das Kalachakra-Tantra ist ein bedeutender Text und eine Praxis im Vajrayana-Buddhismus, insbesondere im tibetischen Buddhismus. „Kalachakra“ bedeutet wörtlich „Rad der Zeit&ldqu... [mehr]
Im Zen-Buddhismus gibt es keine einheitliche, dogmatische Haltung zur Sexualität. Zen legt den Fokus auf direkte Erfahrung, Achtsamkeit und das Überwinden von Anhaftungen. Sexualität wi... [mehr]
Das Nirvana ist ein zentraler Begriff im Buddhismus und bezeichnet den Zustand vollständiger Befreiung von Leid, Gier, Hass und Unwissenheit. Es ist das endgültige Ziel buddhistischer Praxis... [mehr]
Die „innere Kamamudra“ wird im Vajrayana-Buddhismus, insbesondere im tibetischen Buddhismus, auch als „innere Yogananda“ oder „innere Yogananda-Praxis“ bezeichnet.... [mehr]