Muss der neue Ehegatte Auskunft über sein Einkommen geben, um zu prüfen, ob der geschiedene Ehegatte unterhaltsberechtigt ist?

Antwort vom

Ja, der neue Ehegatte kann zur Auskunft über sein Einkommen herangezogen werden, wenn es darum geht, die Unterhaltsberechtigung des geschiedenen Ehegatten zu überprüfen. In vielen Fällen wird das Einkommen des neuen Ehepartners berücksichtigt, um festzustellen, ob der geschiedene Ehegatte in der Lage ist, seinen eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten. Dies geschieht im Rahmen der Unterhaltsberechnung, da das Einkommen des neuen Ehepartners die finanziellen Verhältnisse des geschiedenen Ehegatten beeinflussen kann.

Verwandte Fragen

Wie wird das Einkommen nach § 10 Abs. 3 SGB V ermittelt, und werden Familienzuschläge abgezogen?

Maßgeblich ist beim § 10 Abs. 3 SGB V nicht das „Nettoeinkommen“, sondern das sozialversicherungsrechtliche Gesamteinkommen im Sinne des § 16 SGB IV. Familienzuschläge...

Wie hoch ist 2026 die Einkommensgrenze für die Familienversicherung, wenn der Ehegatte privat krankenversichert ist?

2026 liegt die maßgebliche Grenze bei 6.450 Euro brutto im Monat bzw. 77.400 Euro im Jahr. Entscheidend ist aber: Diese Grenze spielt bei Ehegatten in der Familienversicherung so pauschal meist...

Werden Leistungen der Pflegekasse auf das Einkommen, auch auf Renten, angerechnet?

Leistungen der Pflegekasse gelten grundsätzlich nicht als Einkommen und werden deshalb auch nicht auf deine Rente angerechnet. Entscheidend ist der Unterschied zwischen Pflegeversicherungsleistu...

Muss ich nach Renteneintritt meiner Ex-Frau weiter Unterhalt zahlen?

Nein – der Renteneintritt Ihrer Ex-Frau führt nicht automatisch dazu, dass Sie Unterhalt zahlen müssen oder weiter zahlen müssen. Entscheidend ist, ob nach der Scheidung über...

Müssen Krankenkassen Selbständige jährlich zur Einkommensprüfung befragen?

Bei freiwillig gesetzlich versicherten Selbständigen dürfen Krankenkassen dein Arbeitseinkommen nicht beliebig „irgendwann später“ neu festsetzen; maßgeblich ist in de...

Wieviel kann bei 2.500 Euro netto gepfändet werden, wenn ich 0,5 Kinderfreibetrag habe und 450 Euro Unterhalt zahle?

Bei 2.500 € netto und 450 € tatsächlichem Unterhalt ist eine Pfändung oft deutlich niedriger als viele denken: Entscheidend ist nicht der Kinderfreibetrag auf der Lohnsteuerkarte,...

Müssen Krankenkassen Selbstständige jedes Jahr nach dem Einkommen fragen oder reicht eine Prüfung alle drei Jahre?

Nein: Für Selbständige gibt es keine starre Pflicht, dass die Krankenkasse jedes Jahr eine neue Einkommensbefragung durchführen muss. Entscheidend ist, dass die Beiträge auf Grundl...