Barzahlungen über 10.000 Euro sind in Deutschland grundsätzlich nicht verboten, aber sie unterliegen strengen gesetzlichen Vorgaben, insbesondere im Hinblick auf Geldwäschepräventi... [mehr]
Arrest und einstweilige Verfügung sind zwei verschiedene Arten von vorläufigen Rechtsschutzmaßnahmen im deutschen Zivilprozessrecht. 1. **Arrest**: - Der Arrest dient der Sicherung von Geldforderungen. Er kann angeordnet werden, wenn zu befürchten ist, dass der Schuldner Vermögenswerte beiseiteschafft oder sich der Vollstreckung entzieht. - Es gibt zwei Arten von Arrest: den dinglichen Arrest (Sicherung von Vermögensgegenständen) und den persönlichen Arrest (Festnahme des Schuldners). - Die rechtliche Grundlage für den Arrest findet sich in den §§ 916 ff. der Zivilprozessordnung (ZPO). 2. **Einstweilige Verfügung**: - Die einstweilige Verfügung dient der vorläufigen Regelung eines Rechtsverhältnisses, um einen drohenden Nachteil abzuwenden. Sie kann sowohl zur Sicherung von Ansprüchen auf eine Handlung oder Unterlassung als auch zur Regelung eines vorläufigen Zustands erlassen werden. - Die einstweilige Verfügung wird häufig im Bereich des Wettbewerbsrechts, des Urheberrechts oder bei Persönlichkeitsrechtsverletzungen eingesetzt. - Die rechtliche Grundlage für die einstweilige Verfügung findet sich in den §§ 935 ff. ZPO. Beide Maßnahmen erfordern in der Regel einen Antrag beim zuständigen Gericht und das Vorliegen eines dringenden Bedürfnisses für den vorläufigen Rechtsschutz.
Barzahlungen über 10.000 Euro sind in Deutschland grundsätzlich nicht verboten, aber sie unterliegen strengen gesetzlichen Vorgaben, insbesondere im Hinblick auf Geldwäschepräventi... [mehr]
Ja, eine Klage kann aufgrund eines Klageabweisungsantrags abgewiesen werden. Ein Klageabweisungsantrag ist ein Antrag der beklagten Partei im Zivilprozess, mit dem sie beantragt, die Klage als unbegr&... [mehr]
Das Gericht weist darauf hin, dass du in deiner Klageerwiderung keinen Antrag auf Klageabweisung gestellt hast, weil dies ein wichtiger formeller Bestandteil der Verteidigung ist. Ohne einen ausdr&uum... [mehr]
In Deutschland gilt vor den meisten Gerichten der sogenannte Anwaltszwang, insbesondere vor den Landgerichten, Oberlandesgerichten und dem Bundesgerichtshof (§ 78 ZPO). Das bedeutet, dass dort nu... [mehr]
Wenn eine Güteverhandlung bei Gericht abgelehnt wird – das heißt, wenn mindestens eine Partei nicht bereit ist, sich auf einen Vergleich oder eine einvernehmliche Lösung einzulas... [mehr]
Für eine Klage aus § 839a BGB (Haftung des gerichtlichen Sachverständigen) mit einem Streitwert von 1.000 EUR (1 TDM = 1.000 Deutsche Mark, vermutlich ist aber 1.000 EUR gemeint) ist da... [mehr]
Ein Versäumnisurteil ist eine gerichtliche Entscheidung, die ergeht, wenn eine Partei im Zivilprozess nicht zum Termin erscheint oder sich nicht ordnungsgemäß äußert. Das Ge... [mehr]