Die Tiefenpsychologie, zu der unter anderem die Psychoanalyse nach Freud sowie die Analytische Psychologie nach Jung zählen, hat in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung im Vergleich zu anderen ps... [mehr]
Die Stufen der moralischen Entwicklung nach Lawrence Kohlberg sind in drei Hauptniveaus unterteilt, die jeweils zwei Stufen umfassen: 1. **Präkonventionelles Niveau**: - **Stufe 1: Gehorsam und Bestrafung** – Moralisches Verhalten wird durch die Vermeidung von Strafe bestimmt. Kinder gehorchen Autoritäten, um negative Konsequenzen zu vermeiden. - **Stufe 2: Individualismus und Austausch** – Hier beginnt das Kind, eigene Interessen zu erkennen. Moralisches Verhalten wird durch den Austausch von Vorteilen und die Berücksichtigung eigener Bedürfnisse bestimmt. 2. **Konventionelles Niveau**: - **Stufe 3: Interpersonelle Beziehungen** – Moralisches Verhalten wird durch die Erwartungen der Gesellschaft und die Pflege von Beziehungen bestimmt. Es geht darum, gemocht zu werden und die Zustimmung anderer zu gewinnen. - **Stufe 4: Soziale Ordnung** – Hier wird die Bedeutung von Gesetzen und sozialen Regeln erkannt. Moralisches Handeln orientiert sich an der Aufrechterhaltung der sozialen Ordnung und der Pflicht gegenüber der Gesellschaft. 3. **Postkonventionelles Niveau**: - **Stufe 5: Sozialer Vertrag** – Moralische Prinzipien werden als veränderbar angesehen, wenn sie dem Gemeinwohl dienen. Individuen erkennen, dass Gesetze und Regeln auf einem sozialen Vertrag basieren, der das Wohl aller fördern soll. - **Stufe 6: Universelle ethische Prinzipien** – Hier orientiert sich das moralische Handeln an universellen ethischen Prinzipien, die über spezifische Gesetze und Regeln hinausgehen. Individuen handeln nach ihren eigenen moralischen Überzeugungen, auch wenn dies gegen die gesellschaftlichen Normen verstößt. Diese Stufen zeigen, wie sich das moralische Denken von einfachen, egoistischen Überlegungen zu komplexeren, ethischen Prinzipien entwickelt.
Die Tiefenpsychologie, zu der unter anderem die Psychoanalyse nach Freud sowie die Analytische Psychologie nach Jung zählen, hat in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung im Vergleich zu anderen ps... [mehr]
Der zentrale Gedanke von Anna Freud in Bezug auf Kinder war, dass Kinder keine "kleinen Erwachsenen" sind, sondern sich in einem eigenen, entwicklungsabhängigen psychischen Zustand befi... [mehr]
Die sozial/emotionale Entwicklung beschreibt, wie Menschen im Laufe ihres Lebens lernen, Gefühle zu erkennen, zu verstehen und zu regulieren sowie Beziehungen zu anderen aufzubauen und zu gestalt... [mehr]
Das Phänomen, dass man sich selbst als sehr moralisch einschätzt, während man bei anderen oft unmoralisches Handeln feststellt, wird in der Psychologie als „moralische Selbstü... [mehr]
Die Theorie der psychosozialen Entwicklung nach Erik Erikson beschreibt die Entwicklung der Persönlichkeit eines Menschen in acht aufeinanderfolgenden Lebensphasen, die sich vom Säuglingsalt... [mehr]
Sigmund Freud geht in seiner Theorie der psychosexuellen Entwicklung davon aus, dass die Persönlichkeit eines Menschen maßgeblich durch die kindliche Sexualität und deren Entwicklung i... [mehr]
Es ist durchaus normal, dass Jugendliche in der Pubertät ihre Sexualität auf verschiedene Weise entdecken und ausdrücken. Das Schreiben von erotischen oder erregenden Geschichten kann e... [mehr]
Die Symbolhandlung bei Jean Piaget bezeichnet die Fähigkeit von Kindern, innere Vorstellungen (Symbole) von Dingen, Handlungen oder Ereignissen zu entwickeln und diese in ihrem Denken und Handeln... [mehr]
Die Symbolhandlung ist ein zentrales Konzept in der Entwicklungspsychologie von Jean Piaget. Sie bezeichnet die Fähigkeit eines Kindes, innere Vorstellungen (Symbole) von Dingen, Handlungen oder... [mehr]
Jemand, der es gerechtfertigt findet, Menschen als Bestrafung in die Kniescheibe zu schießen, zeigt eine erhebliche Abweichung von grundlegenden ethischen, moralischen und rechtlichen Normen. So... [mehr]