Themenzentrierte Interaktion (TZI) und humanistische Psychotherapie werden weder der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie (TP) noch der Verhaltenstherapie (VT) eindeutig zugeordnet. - **Them... [mehr]
Die Interaktionistische Entwicklungstheorie ist ein Ansatz in der Entwicklungspsychologie, der betont, dass die Entwicklung eines Individuums durch die wechselseitige Beeinflussung von genetischen Anlagen und Umweltfaktoren bestimmt wird. Diese Theorie geht davon aus, dass weder die Gene allein noch die Umwelt allein die Entwicklung vollständig erklären können, sondern dass beide Faktoren in einem dynamischen Zusammenspiel stehen. Wichtige Aspekte der Interaktionistischen Entwicklungstheorie sind: 1. **Gen-Umwelt-Interaktion**: Die Gene eines Individuums können die Art und Weise beeinflussen, wie es auf bestimmte Umweltbedingungen reagiert, und umgekehrt können Umweltbedingungen die Expression von Genen beeinflussen. 2. **Aktive Rolle des Individuums**: Individuen sind nicht nur passive Empfänger von genetischen und Umweltfaktoren, sondern sie nehmen aktiv an ihrer eigenen Entwicklung teil, indem sie bestimmte Umgebungen auswählen und gestalten, die zu ihren genetischen Prädispositionen passen. 3. **Plastizität**: Die Entwicklung ist flexibel und kann durch Erfahrungen und Lernprozesse verändert werden. Dies bedeutet, dass es immer Möglichkeiten für Veränderungen und Anpassungen gibt, selbst wenn genetische Prädispositionen vorhanden sind. 4. **Systemische Perspektive**: Die Entwicklung wird als ein komplexes System betrachtet, in dem verschiedene Ebenen (biologisch, psychologisch, sozial) miteinander interagieren und sich gegenseitig beeinflussen. Ein prominenter Vertreter dieser Theorie ist Urie Bronfenbrenner mit seinem bioökologischen Modell, das die verschiedenen Systeme (Mikrosystem, Mesosystem, Exosystem, Makrosystem) beschreibt, die die Entwicklung eines Individuums beeinflussen. Diese Theorie bietet eine umfassende Sichtweise auf die menschliche Entwicklung, indem sie die Bedeutung sowohl der genetischen als auch der umweltbedingten Einflüsse anerkennt und die aktive Rolle des Individuums in diesem Prozess betont.
Themenzentrierte Interaktion (TZI) und humanistische Psychotherapie werden weder der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie (TP) noch der Verhaltenstherapie (VT) eindeutig zugeordnet. - **Them... [mehr]
Die Tiefenpsychologie, zu der unter anderem die Psychoanalyse nach Freud sowie die Analytische Psychologie nach Jung zählen, hat in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung im Vergleich zu anderen ps... [mehr]
Der zentrale Gedanke von Anna Freud in Bezug auf Kinder war, dass Kinder keine "kleinen Erwachsenen" sind, sondern sich in einem eigenen, entwicklungsabhängigen psychischen Zustand befi... [mehr]
Die sozial/emotionale Entwicklung beschreibt, wie Menschen im Laufe ihres Lebens lernen, Gefühle zu erkennen, zu verstehen und zu regulieren sowie Beziehungen zu anderen aufzubauen und zu gestalt... [mehr]
Eine bekannte Eselsbrücke für die GINA-Merkmale der Interaktionsqualität lautet: **G**emeinsamkeit **I**nteresse **N**eue Impulse **A**ngemessenheit Eine mögliche Eselsbr&u... [mehr]
Wenn ein empathischer Mensch auf einen unempathischen Menschen trifft, reagieren die Spiegelneuronen des empathischen Menschen weiterhin wie gewohnt: Sie spiegeln die beobachteten Emotionen, Gesten un... [mehr]
Die Theorie der psychosozialen Entwicklung nach Erik Erikson beschreibt die Entwicklung der Persönlichkeit eines Menschen in acht aufeinanderfolgenden Lebensphasen, die sich vom Säuglingsalt... [mehr]
Sigmund Freud geht in seiner Theorie der psychosexuellen Entwicklung davon aus, dass die Persönlichkeit eines Menschen maßgeblich durch die kindliche Sexualität und deren Entwicklung i... [mehr]
Es ist durchaus normal, dass Jugendliche in der Pubertät ihre Sexualität auf verschiedene Weise entdecken und ausdrücken. Das Schreiben von erotischen oder erregenden Geschichten kann e... [mehr]
Die Symbolhandlung bei Jean Piaget bezeichnet die Fähigkeit von Kindern, innere Vorstellungen (Symbole) von Dingen, Handlungen oder Ereignissen zu entwickeln und diese in ihrem Denken und Handeln... [mehr]