Die Begriffe „Sonnenkind“ und „Aschenputtel“ werden oft verwendet, um unterschiedliche Rollen oder Positionen von Kindern innerhalb einer Familie zu beschreiben. Sie stammen au... [mehr]
Die endogenistische Entwicklungstheorie in der Psychologie betont, dass die Entwicklung eines Individuums hauptsächlich durch innere, genetisch bedingte Faktoren bestimmt wird. Diese Theorie geht davon aus, dass die Reifung und das Wachstum eines Menschen weitgehend durch biologische Prozesse gesteuert werden, die in den Genen verankert sind. Wichtige Aspekte der endogenistischen Entwicklungstheorie sind: 1. **Genetische Prädisposition**: Die Theorie legt nahe, dass viele Aspekte der menschlichen Entwicklung, wie Intelligenz, Persönlichkeit und bestimmte Verhaltensweisen, stark von genetischen Faktoren beeinflusst werden. 2. **Reifung**: Die Entwicklung wird als ein natürlicher Prozess der Reifung betrachtet, der weitgehend unabhängig von der Umwelt abläuft. Dies bedeutet, dass bestimmte Fähigkeiten und Verhaltensweisen zu bestimmten Zeitpunkten im Leben eines Individuums auftreten, wenn die biologischen Voraussetzungen dafür gegeben sind. 3. **Universelle Entwicklungsstadien**: Die Theorie geht oft davon aus, dass es universelle Stadien der Entwicklung gibt, die alle Menschen durchlaufen, unabhängig von ihrer Umwelt oder ihren Erfahrungen. Ein prominenter Vertreter dieser Sichtweise ist Arnold Gesell, der die Entwicklung von Kindern systematisch beobachtete und dokumentierte und dabei betonte, dass die Reifung durch genetische Faktoren gesteuert wird. Diese Theorie steht im Gegensatz zu exogenistischen Theorien, die die Bedeutung der Umwelt und der Erfahrungen für die Entwicklung betonen. In der modernen Entwicklungspsychologie wird oft ein interaktionistischer Ansatz verfolgt, der sowohl genetische als auch umweltbedingte Einflüsse berücksichtigt.
Die Begriffe „Sonnenkind“ und „Aschenputtel“ werden oft verwendet, um unterschiedliche Rollen oder Positionen von Kindern innerhalb einer Familie zu beschreiben. Sie stammen au... [mehr]
Die maximale Anzahl eingelagerter Emotionen ist wissenschaftlich nicht exakt festgelegt. Das menschliche Gehirn kann eine sehr große, praktisch unbegrenzte Anzahl an emotionalen Erfahrungen spei... [mehr]
Die Tiefenpsychologie, zu der unter anderem die Psychoanalyse nach Freud sowie die Analytische Psychologie nach Jung zählen, hat in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung im Vergleich zu anderen ps... [mehr]
Der zentrale Gedanke von Anna Freud in Bezug auf Kinder war, dass Kinder keine "kleinen Erwachsenen" sind, sondern sich in einem eigenen, entwicklungsabhängigen psychischen Zustand befi... [mehr]
Herausforderndes Verhalten bezeichnet Verhaltensweisen von Menschen, die von ihrer Umgebung als schwierig, störend oder problematisch wahrgenommen werden. Solche Verhaltensweisen weichen oft von... [mehr]
Die sozial/emotionale Entwicklung beschreibt, wie Menschen im Laufe ihres Lebens lernen, Gefühle zu erkennen, zu verstehen und zu regulieren sowie Beziehungen zu anderen aufzubauen und zu gestalt... [mehr]
Der Begriff „Holy 7“ ist in der Psychologie nicht standardisiert oder weit verbreitet. Es gibt jedoch einige Konzepte, die mit der Zahl 7 in Verbindung stehen, zum Beispiel: 1. **Die magi... [mehr]
Die Gestalttheorie ist eine psychologische Richtung, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland entstand. Ihr zentrales Prinzip ist, dass Menschen beim Wahrnehmen, Denken und Erinnern dazu neigen,... [mehr]
Leiden an sich bezeichnet das Erleben von Schmerz, Kummer oder Unwohlsein, unabhängig von einer bestimmten Ursache oder einem konkreten Auslöser. Es ist ein Zustand des negativen Erlebens, d... [mehr]
Essstörungen wie Magersucht (Anorexia nervosa) sind komplexe psychische Erkrankungen, die weit über das Essverhalten hinausgehen. Menschen mit Magersucht erleben oft starke innere Konflikte,... [mehr]