Die Begriffe „Sonnenkind“ und „Aschenputtel“ werden oft verwendet, um unterschiedliche Rollen oder Positionen von Kindern innerhalb einer Familie zu beschreiben. Sie stammen au... [mehr]
Das Selbstkonzept ist das Bild, das eine Person von sich selbst hat. Es umfasst die Wahrnehmungen, Überzeugungen und Bewertungen, die eine Person über ihre eigenen Fähigkeiten, Eigenschaften und Verhaltensweisen hat. Das Selbstkonzept ist ein zentraler Bestandteil der Identität und beeinflusst, wie eine Person sich selbst und ihre Rolle in der Welt sieht. Die Entwicklung des Selbstkonzepts erfolgt in mehreren Phasen und wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst: 1. **Frühe Kindheit**: In den ersten Lebensjahren beginnt das Kind, ein grundlegendes Verständnis von sich selbst zu entwickeln. Dies geschieht durch Interaktionen mit den Eltern und anderen Bezugspersonen. Positive Rückmeldungen und Unterstützung fördern ein gesundes Selbstkonzept. 2. **Mittlere Kindheit**: In dieser Phase erweitern sich die sozialen Interaktionen des Kindes, z.B. durch den Besuch von Kindergarten und Schule. Das Kind beginnt, sich mit anderen zu vergleichen und entwickelt ein differenzierteres Bild von sich selbst. 3. **Adoleszenz**: Während der Pubertät und Jugendzeit wird das Selbstkonzept weiter verfeinert. Jugendliche hinterfragen ihre Identität und experimentieren mit verschiedenen Rollen und Verhaltensweisen. Peer-Gruppen und soziale Medien spielen eine wichtige Rolle in dieser Phase. 4. **Erwachsenenalter**: Im Erwachsenenalter stabilisiert sich das Selbstkonzept weiter, kann aber durch Lebensereignisse wie Beruf, Partnerschaft und Elternschaft beeinflusst werden. Menschen reflektieren ihre bisherigen Erfahrungen und passen ihr Selbstbild entsprechend an. Faktoren, die die Entwicklung des Selbstkonzepts beeinflussen, sind unter anderem: - **Erfahrungen und Erfolge**: Positive und negative Erfahrungen in verschiedenen Lebensbereichen (z.B. Schule, Beruf, Beziehungen) prägen das Selbstkonzept. - **Soziale Vergleiche**: Der Vergleich mit anderen Menschen kann das Selbstbild stärken oder schwächen. - **Rückmeldungen von anderen**: Lob, Kritik und Anerkennung durch Familie, Freunde, Lehrer und Kollegen beeinflussen das Selbstkonzept. - **Kulturelle und gesellschaftliche Normen**: Die Werte und Erwartungen der Gesellschaft, in der eine Person lebt, spielen eine Rolle bei der Entwicklung des Selbstkonzepts. Ein gesundes Selbstkonzept ist wichtig für das psychische Wohlbefinden und die Fähigkeit, Herausforderungen zu meistern.
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Die maximale Anzahl eingelagerter Emotionen ist wissenschaftlich nicht exakt festgelegt. Das menschliche Gehirn kann eine sehr große, praktisch unbegrenzte Anzahl an emotionalen Erfahrungen spei... [mehr]
Die Tiefenpsychologie, zu der unter anderem die Psychoanalyse nach Freud sowie die Analytische Psychologie nach Jung zählen, hat in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung im Vergleich zu anderen ps... [mehr]
Der zentrale Gedanke von Anna Freud in Bezug auf Kinder war, dass Kinder keine "kleinen Erwachsenen" sind, sondern sich in einem eigenen, entwicklungsabhängigen psychischen Zustand befi... [mehr]
Herausforderndes Verhalten bezeichnet Verhaltensweisen von Menschen, die von ihrer Umgebung als schwierig, störend oder problematisch wahrgenommen werden. Solche Verhaltensweisen weichen oft von... [mehr]
Die sozial/emotionale Entwicklung beschreibt, wie Menschen im Laufe ihres Lebens lernen, Gefühle zu erkennen, zu verstehen und zu regulieren sowie Beziehungen zu anderen aufzubauen und zu gestalt... [mehr]
Der Begriff „Holy 7“ ist in der Psychologie nicht standardisiert oder weit verbreitet. Es gibt jedoch einige Konzepte, die mit der Zahl 7 in Verbindung stehen, zum Beispiel: 1. **Die magi... [mehr]
Die Gestalttheorie ist eine psychologische Richtung, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland entstand. Ihr zentrales Prinzip ist, dass Menschen beim Wahrnehmen, Denken und Erinnern dazu neigen,... [mehr]
Leiden an sich bezeichnet das Erleben von Schmerz, Kummer oder Unwohlsein, unabhängig von einer bestimmten Ursache oder einem konkreten Auslöser. Es ist ein Zustand des negativen Erlebens, d... [mehr]
Essstörungen wie Magersucht (Anorexia nervosa) sind komplexe psychische Erkrankungen, die weit über das Essverhalten hinausgehen. Menschen mit Magersucht erleben oft starke innere Konflikte,... [mehr]