Immanuel Kantfragt die Möglichkeit eines Gottesbeweises kritisch, weil er zeigen möchte, dass die menschliche Vernunft prinzipiell nicht in der Lage ist, die Existenz Gottes durch theoretisc... [mehr]
Die Aussage „Es gibt kein Ding an sich“ bezieht sich auf eine zentrale Debatte in der Philosophie, insbesondere im Kontext von Immanuel Kant. Kant unterschied zwischen dem „Ding an sich“ (noumenon) – also der Wirklichkeit, wie sie unabhängig von unserer Wahrnehmung existiert – und dem „Ding für uns“ (phänomenon), also wie uns die Dinge durch unsere Sinne und unseren Verstand erscheinen. Kant argumentierte, dass wir das „Ding an sich“ niemals direkt erkennen können, sondern immer nur die Erscheinungen, die durch unsere Wahrnehmungs- und Denkstrukturen gefiltert sind. Manche Philosophen nach Kant, etwa Vertreter des Konstruktivismus oder des radikalen Konstruktivismus, gehen noch weiter und behaupten, dass es das „Ding an sich“ gar nicht gibt oder zumindest für uns völlig irrelevant ist, weil alles Wissen und jede Wirklichkeitserfahrung konstruiert ist. Ob es also ein „Ding an sich“ gibt, ist eine offene Frage der Erkenntnistheorie. Die Aussage „Es gibt kein Ding an sich“ ist eine philosophische Position, die besagt, dass alles, was wir wissen und erfahren, immer schon durch unsere Wahrnehmung und unser Denken geprägt ist – und dass es keinen Sinn macht, von einer von uns völlig unabhängigen Wirklichkeit zu sprechen. Mehr dazu findest du z.B. im [Stanford Encyclopedia of Philosophy – Kant’s Transcendental Idealism](https://plato.stanford.edu/entries/kant-transcendental/).
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Immanuel Kants Ethik gilt als anspruchsvoll und ist für viele Leserinnen und Leser nicht besonders lesefreundlich. Seine Hauptwerke, wie die "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten" oder... [mehr]
Der kategorische Imperativ ist eine Grundregel von Immanuel Kant, die besagt: Handle nur nach derjenigen Maxime (Regel), von der du wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz wird. Einfach gesagt:... [mehr]
Mit „erster Philosophie“ meint René Descartes die grundlegende Disziplin der Philosophie, die sich mit den ersten Prinzipien des Wissens und der Existenz beschäftigt. In seinem... [mehr]
Im Werk „Kritik der reinen Vernunft“ untersucht Immanuel Kant die Möglichkeiten, Grenzen und Bedingungen menschlicher Erkenntnis. Mit „Kritik“ meint Kant keine bloße... [mehr]
Der philosophische Begriff "Wille" bei Arthur Schopenhauer bezeichnet das grundlegende, irrationale und blinde Prinzip allen Seins und Werdens. Für Schopenhauer ist der Wille die eigent... [mehr]
Der Begriff „actual occasion“ stammt aus der Prozessphilosophie, insbesondere von Alfred North Whitehead. In seiner Philosophie bezeichnet eine „actual occasion“ (deutsch etwa:... [mehr]
David Hume und Immanuel Kant vertreten grundlegend unterschiedliche Ansichten über die Rolle der Vernunft in moralischen Urteilen: **Hume:** Hume sieht die Vernunft als untergeordnet in morali... [mehr]
Für einen strukturierten Vergleich der Moralphilosophien von Immanuel Kant und David Hume unter Einbezug der Begriffe Pflicht, Vernunft, Freiheit, guter Wille, Affekte, KI (kategorischer Imperati... [mehr]
Immanuel Kant erläutert in seiner Moralphilosophie, insbesondere in der „Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“ und der „Kritik der praktischen Vernunft“, wie Moral im Men... [mehr]