Für den Vergleich von Kants und Humes Moralphilosophie hinsichtlich der Rolle der Vernunft in moralischen Urteilen sind folgende Vergleichskriterien besonders wichtig: 1. **Begründung moral... [mehr]
In Kants Moralphilosophie ist die „Achtung vor dem Gesetz“ (Achtung vor dem moralischen Gesetz) ein zentrales moralisches Gefühl. Es ist kein gewöhnliches Gefühl wie Freude oder Trauer, sondern ein „vernunftgeborenes“ Gefühl, das aus der Einsicht in die moralische Pflicht entsteht. **Was ist dieses Gefühl?** Die Achtung vor dem Gesetz ist das Gefühl, das ein Mensch empfindet, wenn er erkennt, dass er einer moralischen Pflicht gehorchen soll – unabhängig von seinen Neigungen oder persönlichen Interessen. Es ist ein Gefühl der Unterordnung des eigenen Willens unter das moralische Gesetz, das die Vernunft selbst gibt. **Warum entspringt es der Vernunft?** Laut Kant ist das moralische Gesetz (der kategorische Imperativ) ein Produkt der reinen praktischen Vernunft. Die Vernunft erkennt, dass bestimmte Handlungen aus Pflicht geboten sind, und diese Einsicht erzeugt das Gefühl der Achtung. Kant schreibt, dass dieses Gefühl nicht von außen kommt (wie z.B. Angst vor Strafe oder Hoffnung auf Belohnung), sondern aus der Vernunft selbst: > „Das moralische Gesetz ist … das einzige, was … ein Gefühl, das wir Achtung nennen, notwendig macht.“ (Kritik der praktischen Vernunft, AA V, 76) **Zusammengefasst:** Die Achtung vor dem Gesetz ist bei Kant das moralische Gefühl, das aus der Einsicht der Vernunft in die Notwendigkeit moralischer Pflichten entspringt. Sie ist Ausdruck der Autonomie und Selbstgesetzgebung der Vernunft – wir empfinden Achtung, weil wir erkennen, dass wir uns selbst als vernünftige Wesen dem moralischen Gesetz unterwerfen sollen.
Für den Vergleich von Kants und Humes Moralphilosophie hinsichtlich der Rolle der Vernunft in moralischen Urteilen sind folgende Vergleichskriterien besonders wichtig: 1. **Begründung moral... [mehr]
Ja, nach Immanuel Kants Moraltheorie ist es tatsächlich die Aufgabe der Vernunft, sowohl die Pflichten gegen sich selbst als auch die gegen andere zu erfassen. Kant geht davon aus, dass der Mens... [mehr]
Nach Immanuel Kants Moralphilosophie ist die Freiheit die Voraussetzung für vernünftiges, also moralisches Handeln. Kant argumentiert, dass moralisches Handeln nur möglich ist, wenn der... [mehr]
Nach Immanuel Kant ist die Vernunft das Vermögen, allgemeine Prinzipien zu erkennen und zu befolgen. In seiner Moraltheorie, insbesondere in der "Kritik der praktischen Vernunft" und de... [mehr]
Ja, laut Kants Moralphilosophie ist es tatsächlich Aufgabe der Vernunft, zwischen Handlungen aus Pflicht, pflichtwidrigen und lediglich pflichtmäßigen Handlungen zu unterscheiden. Im... [mehr]
Nach Immanuel Kants Moralphilosophie spielt die Vernunft eine zentrale Rolle bei der moralischen Urteilsfindung. Ihre Aufgaben lassen sich wie folgt zusammenfassen: 1. **Formulierung des kategorische... [mehr]
Immanuel Kant misst der Vernunft, insbesondere der praktischen Vernunft, in seiner Moralphilosophie zentrale Aufgaben zu. Die wichtigsten Aufgaben der (praktischen) Vernunft bei Kant sind: 1. **Besti... [mehr]
Kant und Hume vertreten unterschiedliche Ansätze in ihren Moraltheorien, insbesondere in Bezug auf die Autonomie der Moral. **Immanuel Kant** verfolgt explizit einen autonomen Ansatz. Für K... [mehr]
Ja, Kants Moralphilosophie ist grundsätzlich autonom. Im Zentrum von Immanuel Kants Ethik steht das Prinzip der Autonomie des Willens. Das bedeutet, dass moralisches Handeln nicht von äu&szl... [mehr]
Die Aussage „Es gibt kein Ding an sich“ bezieht sich auf eine zentrale Debatte in der Philosophie, insbesondere im Kontext von Immanuel Kant. Kant unterschied zwischen dem „Ding an s... [mehr]