Grüne Minze (Mentha spicata) und Rossminze (Mentha longifolia) sind zwei verschiedene Minzarten mit jeweils eigenen Merkmalen: **Grüne Minze (Spearmint, Mentha spicata):** - **Blätter:... [mehr]
In Deutschland wachsen mehrere wilde Minzarten, die grundsätzlich essbar und für die Küche geeignet sind. Die wichtigsten und am häufigsten vorkommenden sind: **1. Wasserminze (Mentha aquatica):** Kommt an feuchten Standorten wie Bachufern und Gräben vor. Sie hat ein kräftiges Minzaroma und kann wie Pfefferminze verwendet werden, z.B. für Tee, Desserts oder als Würze. **2. Bachminze (Mentha longifolia):** Wächst an feuchten, sonnigen Standorten. Ihr Aroma ist etwas herber und weniger süß als das der Pfefferminze, aber sie eignet sich gut für Tees, Salate und als Gewürz. **3. Ackerminze (Mentha arvensis):** Findet sich auf Wiesen, Feldern und an Wegrändern. Sie ist milder im Geschmack, aber ebenfalls gut für Tee, Salate oder als Beigabe zu Gemüsegerichten. **4. Polei-Minze (Mentha pulegium):** Wächst an feuchten Standorten. Sie ist zwar essbar, sollte aber nur in sehr kleinen Mengen verwendet werden, da sie in hohen Dosen gesundheitsschädlich sein kann (enthält das ätherische Öl Pulegon). Für Schwangere ist sie nicht geeignet. **Wichtige Hinweise:** - Alle genannten Minzen sind grundsätzlich essbar, aber der Geschmack kann je nach Standort und Pflanze variieren. - Die bekannte Pfefferminze (Mentha × piperita) ist eine Kreuzung und kommt wild nur selten vor, wird aber oft kultiviert. - Beim Sammeln in der Natur immer sicher bestimmen, da es Verwechslungsmöglichkeiten mit anderen Pflanzen gibt. - Die Polei-Minze nur sehr sparsam verwenden! **Fazit:** Wasserminze, Bachminze und Ackerminze sind die besten wilden Minzen für die Küche. Sie eignen sich für Tee, Desserts, Salate und als Gewürz. Bei der Polei-Minze ist Vorsicht geboten. Weitere Infos zu Minzen findest du z.B. bei [floraweb.de](https://www.floraweb.de/) oder [Kräuter-und-Duftpflanzen.de](https://www.kraeuter-und-duftpflanzen.de/).
Grüne Minze (Mentha spicata) und Rossminze (Mentha longifolia) sind zwei verschiedene Minzarten mit jeweils eigenen Merkmalen: **Grüne Minze (Spearmint, Mentha spicata):** - **Blätter:... [mehr]
Die unterirdischen Bulbillen (auch Brutknöllchen genannt) des Scharbockskrauts (Ficaria verna, früher Ranunculus ficaria) sind essbar, aber nur in einem sehr engen Zeitraum und mit Vorsicht... [mehr]
Von den genannten Pflanzen gilt das **Barbarakraut** (auch Winterkresse, Barbarea vulgaris) als am schmackhaftesten. Es wird häufig als Wildgemüse oder Salat verwendet und hat einen angenehm... [mehr]
Die Acker-Glockenblume (Campanula rapunculoides) ist eine mehrjährige Pflanze, die in Mitteleuropa häufig auf Äckern, Wiesen und an Wegrändern wächst. **Vorkommen im Dezembe... [mehr]
Der Blütenstiel des Huflattichs (Tussilago farfara) ist am besten essbar, wenn er noch jung, zart und saftig ist – also bevor sich die Blüte vollständig geöffnet hat oder kur... [mehr]
Die **Weiße Taubnessel** (*Lamium album*) gilt als die schmackhafteste und am besten essbare Taubnessel. Ihre jungen Blätter und Triebspitzen können roh in Salaten oder gekocht wie Spi... [mehr]
Die Schmalblättrige Hainsimse (Luzula luzuloides) ist zwar nicht giftig, gilt aber nicht als essbar im kulinarischen Sinne. Sie enthält keine bekannten toxischen Stoffe, wird jedoch aufgrund... [mehr]
Von der Hecken-Wicke (Vicia dumetorum) sind vor allem die jungen Triebe und Blätter essbar. Sie werden am besten im Frühjahr gesammelt, wenn sie noch zart und frisch sind. In dieser Phase en... [mehr]
Der Wiesenkerbel (Anthriscus syltris) ist eine heimische Wildpflanze, die in vielen Teilen Europas wächst. Essbar sind vor allem die jungen Pflanzenteile. Hier ein Überblick, was wann verwen... [mehr]
Löwenzahn (Taraxacum officinale) ist nicht giftig. Alle Teile der Pflanze – Blätter, Blüten und Wurzeln – sind essbar und werden häufig in Salaten, Tees oder als Heilpf... [mehr]