Bei Osteoporose infolge von Kortison (sogenannte Glukokortikoid-induzierte Osteoporose) und einem Rippenanbruch ist eine gezielte medikamentöse Behandlung wichtig, um weitere Knochenbrüche z... [mehr]
Die Zubereitung von Zytostatika, also Medikamenten zur Chemotherapie, erfordert besondere Vorsichtsmaßnahmen und Fachkenntnisse, um die Sicherheit des Personals und der Patienten zu gewährleisten. Hier sind die grundlegenden Schritte: 1. **Vorbereitung des Arbeitsplatzes**: - Arbeiten in einem speziellen Reinraum oder einer Sicherheitswerkbank (z.B. einer Laminar-Flow-Werkbank). - Tragen von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) wie Handschuhe, Schutzkittel, Mundschutz und Schutzbrille. 2. **Bereitstellung der Materialien**: - Bereitstellung der benötigten Zytostatika, Lösungsmittel und Infusionslösungen. - Verwendung von sterilen Spritzen, Kanülen und Infusionssets. 3. **Rezeptur und Dosierung**: - Exakte Berechnung der Dosierung basierend auf den ärztlichen Anweisungen und den individuellen Patientenparametern (z.B. Körperoberfläche, Gewicht). - Überprüfung der Berechnungen durch eine zweite qualifizierte Person. 4. **Zubereitung**: - Aseptische Technik anwenden, um Kontaminationen zu vermeiden. - Zytostatika in die Infusionslösung oder in eine Spritze überführen. - Sorgfältiges Mischen und Beschriften der fertigen Zubereitung. 5. **Kontrolle und Dokumentation**: - Endkontrolle der fertigen Zubereitung durch eine zweite qualifizierte Person. - Dokumentation aller Schritte und verwendeten Materialien. 6. **Entsorgung**: - Fachgerechte Entsorgung von Resten und kontaminiertem Material gemäß den geltenden Vorschriften für Gefahrstoffe. 7. **Transport und Lagerung**: - Sicherer Transport der fertigen Zubereitungen zum Verabreichungsort. - Einhaltung der Lagerungsbedingungen (z.B. Temperatur, Lichtschutz) bis zur Anwendung. Für detaillierte Informationen und spezifische Vorschriften sollte man sich an die entsprechenden Leitlinien und Vorschriften der zuständigen Gesundheitsbehörden und Fachgesellschaften halten.
Bei Osteoporose infolge von Kortison (sogenannte Glukokortikoid-induzierte Osteoporose) und einem Rippenanbruch ist eine gezielte medikamentöse Behandlung wichtig, um weitere Knochenbrüche z... [mehr]
Der Steady State (Gleichgewichtszustand) bei der Einnahme von Medikamenten gegen Bluthochdruck wird in der Regel nach etwa 4 bis 5 Halbwertszeiten des jeweiligen Medikaments erreicht. Das bedeutet, da... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Während einer Dialysebehandlung gibt es bestimmte Medikamente, die entweder nicht oder nur mit besonderer Vorsicht verabreicht werden sollten. Die Gründe dafür sind, dass einige Medikam... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
Von den genannten Medikamenten (ASS, Amlodipin, Candesartan, Torasemid, Atorvastatin) verlangsamt keines direkt den Puls (Herzfrequenz). **Erklärung zu den einzelnen Medikamenten:** - **ASS (Ac... [mehr]
Antikoagulanzien sind Medikamente, die die Blutgerinnung hemmen. Sie werden eingesetzt, um die Bildung von Blutgerinnseln (Thromben) zu verhindern oder zu behandeln. Antikoagulanzien kommen zum Beispi... [mehr]
Muskelrelaxantien lassen sich grundsätzlich in zwei Hauptgruppen einteilen: 1. **Zentrale Muskelrelaxantien** (wirken im zentralen Nervensystem, z. B. bei Muskelverspannungen, Spastik) 2. **P... [mehr]