Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Morbus Crouzon ist eine genetisch bedingte Erkrankung, die zu einer frühzeitigen Verknöcherung der Schädelnähte führt, was als Kraniosynostose bezeichnet wird. Diese Erkrankung gehört zu den sogenannten craniosynostotischen Syndromen und ist durch eine Vielzahl von charakteristischen Merkmalen gekennzeichnet. **Charakteristika von Morbus Crouzon:** 1. **Kraniosynostose:** Vorzeitige Schließung der Schädelnähte, was zu einer abnormalen Schädelform führt. 2. **Gesichtsanomalien:** Dazu gehören ein flaches Mittelgesicht, hervorstehende Augen (Exophthalmus) und eine breite Stirn. 3. **Augenprobleme:** Häufige Sehprobleme aufgrund der Augenposition und des Drucks auf die Augen. 4. **Zahn- und Kieferanomalien:** Fehlstellungen der Zähne und Kiefer können auftreten. 5. **Hörprobleme:** In einigen Fällen können auch Hörstörungen auftreten. **Therapie von Morbus Crouzon:** Die Behandlung von Morbus Crouzon ist in der Regel chirurgisch und zielt darauf ab, die Schädeldeformitäten zu korrigieren und die normale Gesichts- und Schädelentwicklung zu fördern. Zu den häufigsten therapeutischen Maßnahmen gehören: - **Kraniofaziale Chirurgie:** Um die Schädel- und Gesichtsknochen neu zu formen und die Druckverhältnisse im Schädel zu normalisieren. - **Zahnärztliche Behandlungen:** Um Zahn- und Kieferanomalien zu korrigieren. - **Augenoperationen:** In einigen Fällen sind Eingriffe notwendig, um die Augenposition zu verbessern. **Mittelgesichtshypoplasie:** Die Mittelgesichtshypoplasie bei Morbus Crouzon entsteht durch die frühzeitige Verknöcherung der Schädelnähte, die das Wachstum des Mittelgesichts einschränkt. Da die Knochen des Schädels und des Gesichts nicht normal wachsen können, führt dies zu einer flachen Gesichtsstruktur und einer unzureichenden Entwicklung der Mittelgesichtsknochen. Dies kann auch die Position der Augen und die allgemeine Gesichtsästhetik beeinflussen. Die genaue Ursache von Morbus Crouzon liegt in Mutationen des FGFR2- oder FGFR3-Gens, die die Signalwege für das Knochenwachstum beeinflussen.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Bei Verdacht auf einen Herzinfarkt (Myokardinfarkt) sind insbesondere folgende Blutwerte relevant: 1. **Troponin (Troponin I und Troponin T):** Troponine sind die wichtigsten und sensitivsten Ma... [mehr]
Ein PSA-Wert (prostataspezifisches Antigen) von 21 ng/ml ist deutlich erhöht und liegt weit über dem altersabhängigen Normbereich (meist <4 ng/ml). Ein so hoher Wert **bedeutet jedoc... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Die Formulierung „Kein Anhalt für Malignität“ bedeutet, dass es nach der aktuellen Untersuchung oder dem vorliegenden Befund keine Hinweise auf eine bösartige (maligne) Erkr... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]