Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Die Therapie von Fundusvarizenblutungen hat in der Regel Vorrang vor der Behandlung von Ösophagusvarizenblutungen, weil Fundusvarizenblutungen oft schwerwiegender und akuter sind. Fundusvarizen, die sich im oberen Teil des Magens befinden, können zu massiven Blutungen führen, die lebensbedrohlich sein können. Die Behandlung dieser Blutungen hat Priorität, da sie in der Regel schneller und effektiver behandelt werden müssen, um das Risiko eines Schocks oder einer hohen Mortalität zu minimieren. Nach der Stabilisierung und Behandlung der Fundusvarizenblutung kann dann die Therapie der Ösophagusvarizenblutung erfolgen, die in der Regel weniger akut ist, aber ebenfalls behandelt werden muss, um zukünftige Komplikationen zu vermeiden. Zusammengefasst: Die Dringlichkeit und das Risiko der Fundusvarizenblutung erfordern eine sofortige Intervention, bevor man sich den Ösophagusvarizen zuwendet.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Ein suptorales Hämatom ist vermutlich ein Schreibfehler oder ein Missverständnis. In der medizinischen Fachsprache gibt es den Begriff „suptoral“ nicht. Wahrscheinlich ist ein &b... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
Nicht-invasive Neuromodulation bezeichnet medizinische Verfahren, bei denen die Aktivität des Nervensystems gezielt beeinflusst wird, ohne dass dabei chirurgische Eingriffe oder Implantate notwen... [mehr]