Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Drainagen werden in der Medizin aus verschiedenen Gründen eingesetzt. Hier sind vier häufige Indikationen: 1. **Abfluss von Flüssigkeiten**: Bei Ansammlungen von Flüssigkeiten wie Eiter (Abszess), Blut (Hämatom) oder seröser Flüssigkeit (Serom) wird eine Drainage eingesetzt, um den Druck zu verringern und die Heilung zu fördern. 2. **Verhinderung von Infektionen**: In chirurgischen Wunden oder nach Operationen kann eine Drainage helfen, das Risiko von Infektionen zu minimieren, indem sie das Ansammeln von Flüssigkeiten verhindert, die als Nährboden für Bakterien dienen könnten. 3. **Entlastung von Organen**: Bei bestimmten Erkrankungen, wie z.B. einer Pleuraerguss (Flüssigkeitsansammlung im Pleuraspalt), kann eine Drainage eingesetzt werden, um den Druck auf die Lunge zu verringern und die Atmung zu erleichtern. 4. **Ableitung von Sekreten**: In Fällen, in denen der natürliche Abfluss von Körperflüssigkeiten gestört ist, wie bei einer biliären Obstruktion, kann eine Drainage helfen, die Sekrete abzuleiten und die Funktion des betroffenen Organs zu unterstützen. Diese Indikationen können je nach klinischer Situation variieren.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
Nicht-invasive Neuromodulation bezeichnet medizinische Verfahren, bei denen die Aktivität des Nervensystems gezielt beeinflusst wird, ohne dass dabei chirurgische Eingriffe oder Implantate notwen... [mehr]