Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Lymphangitis axillär links bezieht sich auf eine Entzündung der Lymphgefäße in der linken Achselhöhle. Hier sind die wichtigsten Aspekte: **Ursachen:** - Bakterielle Infektionen, meist durch Streptokokken oder Staphylokokken. - Verletzungen oder Hautinfektionen in der Nähe der Achselhöhle. - Sekundäre Infektion nach einer Operation oder Injektion. **Symptome:** - Rötung und Schwellung in der Achselhöhle. - Schmerzen und Empfindlichkeit in der betroffenen Region. - Fieber und allgemeines Krankheitsgefühl. - Rote Streifen, die von der Infektionsstelle ausgehen (Lymphbahnen). **Diagnostik:** - Klinische Untersuchung durch einen Arzt. - Anamnese zur Ermittlung möglicher Infektionsquellen. - Blutuntersuchungen zur Bestimmung von Entzündungsparametern. - Ultraschall zur Beurteilung der Lymphknoten und Lymphgefäße. - Gegebenenfalls mikrobiologische Untersuchungen (z.B. Abstriche). **Therapie:** - Antibiotika zur Bekämpfung der bakteriellen Infektion. - Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente. - Ruhigstellung und Hochlagerung des betroffenen Arms. - In schweren Fällen kann eine chirurgische Drainage notwendig sein. **Pflegemaßnahmen:** - Regelmäßige Überwachung der betroffenen Region auf Veränderungen. - Unterstützung bei der Einnahme von Medikamenten. - Anleitung zur richtigen Hygiene und Pflege der betroffenen Hautpartien. - Förderung der Mobilität und Vermeidung von Überlastung des betroffenen Arms. - Aufklärung über die Wichtigkeit der vollständigen Antibiotikatherapie. Es ist wichtig, bei Verdacht auf eine Lymphangitis einen Arzt aufzusuchen, um eine angemessene Behandlung zu gewährleisten.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
Nicht-invasive Neuromodulation bezeichnet medizinische Verfahren, bei denen die Aktivität des Nervensystems gezielt beeinflusst wird, ohne dass dabei chirurgische Eingriffe oder Implantate notwen... [mehr]