Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Neurogene Dysphagie, also Schluckstörungen aufgrund neurologischer Ursachen, erfordert eine umfassende und individuell angepasste Therapie. Hier sind einige gängige Ansätze: 1. **Logopädische Therapie**: Ein Logopäde kann spezielle Übungen zur Verbesserung der Schluckfunktion anbieten. Diese Übungen zielen darauf ab, die Muskulatur zu stärken und die Koordination zu verbessern. 2. **Ernährungsanpassung**: Die Konsistenz der Nahrung kann angepasst werden, um das Schlucken zu erleichtern. Dies kann von pürierter Nahrung bis hin zu dickflüssigen Getränken reichen. 3. **Medikamentöse Behandlung**: In einigen Fällen können Medikamente helfen, die Symptome zu lindern oder die zugrunde liegende neurologische Erkrankung zu behandeln. 4. **Positionierung und Haltung**: Die richtige Körperhaltung während des Essens kann das Schlucken erleichtern. Ein Ergotherapeut kann hier wertvolle Tipps geben. 5. **Technische Hilfsmittel**: Es gibt spezielle Hilfsmittel wie Schluckhilfen oder adaptive Bestecke, die das Essen und Trinken erleichtern können. 6. **Chirurgische Eingriffe**: In schweren Fällen kann ein chirurgischer Eingriff notwendig sein, um die Schluckfunktion zu verbessern. Es ist wichtig, dass die Therapie von einem interdisziplinären Team aus Ärzten, Logopäden, Ergotherapeuten und Ernährungsberatern individuell auf den Patienten abgestimmt wird. Weitere Informationen findest du bei spezialisierten Kliniken oder Fachverbänden wie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (https://www.dgn.org).
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Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
Nicht-invasive Neuromodulation bezeichnet medizinische Verfahren, bei denen die Aktivität des Nervensystems gezielt beeinflusst wird, ohne dass dabei chirurgische Eingriffe oder Implantate notwen... [mehr]