Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Bei einer Ethanolvergiftung sind verschiedene therapeutische Maßnahmen wichtig, um die toxischen Effekte des Alkohols zu behandeln und die Gesundheit des Patienten zu stabilisieren. Hier sind die Wirkmechanismen der genannten Therapien: 1. **Sauerstoffgabe**: - Bei einer Ethanolvergiftung kann es zu einer Hypoxie kommen, da Alkohol die Atmung und die Sauerstoffaufnahme beeinträchtigen kann. Die Gabe von Sauerstoff erhöht die Verfügbarkeit von O2 im Blut, was die Gewebeoxygenierung verbessert. Dies ist besonders wichtig, wenn der Patient Anzeichen einer Atemdepression zeigt oder eine verminderte Sauerstoffsättigung hat. 2. **Glucosegabe**: - Alkohol kann die Glukoneogenese hemmen und zu Hypoglykämie führen. Die Gabe von Glucose hilft, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und verhindert neurologische Schäden, die durch einen niedrigen Blutzuckerspiegel verursacht werden können. Glucose kann auch die metabolischen Prozesse unterstützen, die zur Entgiftung von Alkohol beitragen. 3. **Korrektur des Elektrolythaushalts**: - Alkohol kann zu Störungen im Elektrolythaushalt führen, insbesondere zu einem Mangel an Kalium und Magnesium. Diese Elektrolyte sind entscheidend für die normale Funktion von Zellen, insbesondere von Herz- und Muskelzellen. Eine Korrektur dieser Ungleichgewichte kann lebenswichtig sein, um Arrhythmien und andere Komplikationen zu vermeiden. 4. **Hämodialyse**: - In schweren Fällen einer Ethanolvergiftung kann eine Hämodialyse notwendig sein, um den Alkohol aus dem Blut zu entfernen. Hämodialyse funktioniert, indem sie das Blut durch eine Maschine leitet, die Abfallprodukte und Toxine entfernt. Dies ist besonders effektiv, wenn der Ethanolspiegel sehr hoch ist oder wenn der Patient schwerwiegende Symptome zeigt, die auf eine akute Toxizität hinweisen. Diese therapeutischen Ansätze zielen darauf ab, die akuten Effekte der Ethanolvergiftung zu behandeln und die Genesung des Patienten zu unterstützen.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
Nicht-invasive Neuromodulation bezeichnet medizinische Verfahren, bei denen die Aktivität des Nervensystems gezielt beeinflusst wird, ohne dass dabei chirurgische Eingriffe oder Implantate notwen... [mehr]