Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Die septische Granulomatose ist eine seltene, genetisch bedingte Erkrankung, die durch eine beeinträchtigte Fähigkeit des Immunsystems gekennzeichnet ist, bestimmte Infektionen zu bekämpfen. Sie gehört zu den primären Immundefekten und führt zu einer erhöhten Anfälligkeit für bakterielle und fungale Infektionen, insbesondere durch Katalase-positive Bakterien wie Staphylokokken und Aspergillus-Arten. Die Erkrankung ist oft mit der Bildung von Granulomen verbunden, die entzündliche Zellansammlungen sind. Die Therapie der septischen Granulomatose umfasst mehrere Ansätze: 1. **Antibiotische Prophylaxe**: Patienten erhalten häufig prophylaktische Antibiotika, um Infektionen vorzubeugen. Dies kann insbesondere bei Hochrisikopatienten wichtig sein. 2. **Antimykotische Therapie**: Bei einer erhöhten Anfälligkeit für Pilzinfektionen kann eine prophylaktische antimykotische Therapie in Betracht gezogen werden. 3. **Interferon-gamma**: Diese Therapie kann helfen, die Immunantwort zu modulieren und die Anfälligkeit für Infektionen zu verringern. 4. **Stammzelltransplantation**: In schweren Fällen kann eine hämatopoetische Stammzelltransplantation in Erwägung gezogen werden, um die zugrunde liegende genetische Defizienz zu korrigieren. 5. **Symptomatische Behandlung**: Bei akuten Infektionen ist eine gezielte Behandlung der jeweiligen Infektion notwendig, einschließlich der Verwendung von Antibiotika oder Antimykotika. Die Behandlung sollte individuell angepasst werden, und eine enge Zusammenarbeit mit einem Immunologen oder einem Facharzt für Infektionskrankheiten ist wichtig, um die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
Nicht-invasive Neuromodulation bezeichnet medizinische Verfahren, bei denen die Aktivität des Nervensystems gezielt beeinflusst wird, ohne dass dabei chirurgische Eingriffe oder Implantate notwen... [mehr]